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„Vorpommern darf nicht auf der Strecke bleiben“

Franz Küntzel 10. April 2014

Während sich der Ministerpräsident dafür stark macht, dass das ferne Mecklenburg sich immer mehr an Hamburg annähert und somit eine Metropolregion bildet, scheint besonders unser Vorpommern auf der Strecke zu bleiben.

Dazu äußert sich jetzt der Kreisvorsitzende der CDU Vorpommern-Greifswald wie folgt:
„Wir sind sehr schlecht damit beraten, wenn wir uns nur auf die Sogwirkungen deutscher Metropolen verlassen. Der Osten des Landes darf von den positiven Entwicklungen nicht abgehängt werden. Mit einem Landtagsantrag wird die CDU-Landtagsfraktion in der nächsten Landtagssitzung daher für verbesserte Rahmenbedingungen zur weiteren Intensivierung der deutsch-polnischen  Beziehungen werben. Es muss erkennbar mehr dafür getan werden, dass das Land die Chance der Zusammenarbeit mit Polen nutzt. Diesen deutlichen Arbeitsauftrag erteilen wir der Landesregierung. Allerdings muss strategisch mehr in die Infrastruktur Vorpommerns investiert werden, daher fordern wir als Kreistagsfraktion spezielle Fonds für unsere Heimat“

CDU fordert spezielle Fonds für die Vorpommern-Region

Bereits vor einigen Wochen sprach sich die Kreistagsfraktion der CDU für eine Einführung von speziellen Fördermaßnahmen aus. Ziel soll die Behebung der existierenden strukturellen Nachteile Vorpommerns sein. Neben notwendigen Investitionen in die Infrastruktur soll das Geld vorrangig für die nachhaltige Entwicklung unseres Landesteils eingesetzt werden. Nach Überzeugung der CDU-Kreistagsfraktion ist Vorpommern zu schön, um nur Ausgleichsfläche für Großvorhaben an anderen Standorten oder Wiedervernässungsfläche zu sein. Neben Tourismus und Landwirtschaft, als den klassischen Standbeinen der Region, sieht es die CDU-Kreistagsfraktion als notwendig an, die Weiterentwicklung Vorpommerns zu einer Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsregion voranzutreiben.
Der Vorpommernfonds soll sich aus Teilen einer zu erhebenden Abgabe bei der Erdölförderung speisen. Denkbar wäre auch die Zuführung aus einer Windenergieabgabe oder dem Landeshaushalt.

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