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Leserbrief zum heutigen Artikel in der Ausgabe vom 05.06.2014 – Neue Baustelle – wieder Stau auf Usedom

Redaktion 5. Juni 2014

Seit vielen Jahren bin ich bemüht, auch in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des TVIU,  eine touristenfreundliche Region zu schaffen. In vielen Fällen ist dieses auch gelungen, besonders im infrastrukturellen Bereich des Tourismus – hier spreche ich besonders den Radwegebau an. Leider werde ich das Gefühl nicht los, dass das Straßenbauamt Stralsund, aus welchem Grund auch immer, nicht unbedingt unser Partner ist. Seit Jahren versucht das Amt Usedom-Süd und der Tourismusverband Regelungen zu schaffen, die aber einer Mitarbeit des Straßenbauamtes und des Verkehrsministeriums M-V bedarf. Schon im Tourismuskonzept 2005 – 2010 Insel Usedom/Wolin wurden Kreisverkehre von Usedom bis Wolgast vorgeschlagen. Seit Jahren werden immer wieder Anträge gestellt, straßenbegleitende Radwege an den Bundesstraßen zu errichten, um mehr Sicherheit für Radtouristen und motorisierte Straßenteilnehmer zu schaffen. Bedauerlicherweise werden immer vielschichtige Gründe aufgeführt, um diese Maßnahmen von Jahr zu Jahr zu verschieben. Zusätzlich werden dann Straßenbaumaßnahmen, die lange Bauzeiten in Anspruch nehmen, durchgeführt, wie z. B. die Errichtung des Kreisverkehrs in Koserow (ca. 1 Jahr) oder die Errichtung des straßenbegleitenden Radweges von Zempin bis Zinnowitz (ca. 1,5 Jahre). Dieses stößt auf das Unverständnis der steuerzahlenden Verkehrsteilnehmer, insbesondere bei den Arbeitnehmern. Sowie auf die Arbeitnehmer, die täglich mehrfach durch Teilschichten die Straßen passieren müssen und auch bei den Urlaubern, die touristische Erlebnisstätten besuchen möchten. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen auch einmal darüber Gedanken machen, dass die touristischen Einrichtungen von den Besuchern abhängig sind. Für mich ist weiterhin unverständlich, dass diese großen Baumaßnahmen nicht im Schichtsystem fertig gestellt werden. Dadurch würde sich die Bauzeit erheblich verkürzen. Nicht zuletzt sind die Ampeleinrichtungen auf Usedom zu erwähnen. Durch diese entstehen fast täglich in der Hochsaison Staus auf der Bundesstraße 111. Vor Jahren hat das Straßenbauamt Stralsund auf der Insel von Optimierung der Verkehrsleiteinrichtung gesprochen, die aber bis zum heutigen Tag nicht erkennbar ist. Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen vom Straßenbauamt Stralsund und vom Verkehrsministerium mit den hier ansässigen Körperschaften und Vertretern des Tourismusverbandes zusammenkommen, dieses intensiv beraten und dann wiederum auch gewillt sind, dies umzusetzen. Wir sollten nicht vergessen, dass die Verkehrsteilnehmer durch ihre Steuerpflicht erheblich dazu beitragen, dass viele Mitarbeiter in den Behörden aus diesem Geld entlohnt und Maßnahmen dann auch im Sinne der Bürger für die Bürger umgesetzt werden.

K.-H. Schröder
Amtsvorsteher des Amtes Usedom-Süd

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