PommernBlog

20

Greifswalder CDU-Fraktion startet Kampagne gegen Diagonalquerung

Redaktion 18. Dezember 2012

In Greifswald gibt es des Längeren eine heftige Diskussion über die Einrichtung einer Fahrrad-Diagonalquerung über den Verkehrsknotenpunkt in der Hansestadt. Obwohl in der Stadt ein Sanierungsstau von 60 Mio Euro herrscht, wollen die Grünen dafür knapp 200.000 Euro ausgeben, obwohl das Projekt seit Jahren keinen Rückhalt in der Bevölkerung findet. Heute hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion dazu ihre Kampagne gestartet.


Comments (20)

  1. Das Plakat scheint teurer geworden zu sein, als geplant – bei der feierlichen Enthüllung hatte die CDU-Fraktion scheinbar kein Geld mehr für eine das Plakat gänzlich abdeckende Folie…
    Nicht das erste Mal, dass CDU-gewollte Projekte deutlich teurer werden. Man denke nur an das Technische Rathaus. Da die CDU-Fraktion ja aber ihr Ohr ganz dicht an der Greifswalder Bevölkerung hat – mich würde interessieren, wie die Greifswalder zu den Mauscheleien, den Mehrkosten und überhaupt der Sinnhaftigkeit eines solchen Projektes stehen.

    Antworten
  2. Hallo, ich hätte da ein paar Fragen:

    Ist es tatsächlich notwendig eine Plakatkampagne gegen diese Idee zu fahren? Hat Axel Hochschild nicht kürzlich bereits festgestellt, dass es in der Bevölkerung ohnehin keine Mehrheit für das Projekt gäbe?

    Stellen sie Befürworter der Diagonalquerung als Hühner dar?

    Worauf beruht die Zahl 180000? Gibt es eine konkrete Planung? Fand eine Ausschreibung statt zu der es Angebote gab? Ich bitte in dieser Sache um einen Link.

    Viele Grüße
    FBM

    Antworten
    • „Worauf beruht die Zahl 180000? Gibt es eine konkrete Planung? Fand eine Ausschreibung statt zu der es Angebote gab? Ich bitte in dieser Sache um einen Link.“

      Ein Malermeister hat da grob überschlagen, wie viel Farbe und Blattgold auf die Kreuzung aufgetragen werden müsste. Das hat damals bei der Stadthalle schon so wunderbar funktioniert, zumal die Decken gleich zweimal gepinselt wurden.

      Antworten
      • Hallo Wissender

        Ja es gab eine Bestimmung der Kosten. Es wurden dabei verschiedene Varianten bewertet und die Kosten ermittelt. Dabei gab es die Übereinkunft, dass die 200.000 Euro Vatriante zu bevorzügen ist.

        Die CDU mit Herrn Hochschild hat sich bei der Orteilvertretung der Innenstadt sich aber dafür stark gemacht, die Pioritäten beim Ausbau des Radweges anders zu wichten. Laut Herrn Hochschild sollten andere Radwegevorhaben besser resalisiert werden.

        Zudem möchte ich an dieser Stelle Dir noch mitteilen, das ich Deine Art der Defanierung von Axel Hochschild nicht unterstüttzen kann. Herr Hochschild hat genauso das Recht seine Meinung zu vertreten. Er vertritt zwar auch nicht meine Meinung, aber Dein Kommentar ist unangemessen.

        Tschau Robert

        Antworten
    • Sieht der Gockel nicht so aus wie ein stadtbekannter Bücherhändler? Ist das Absicht oder nur Zufall?

      @FBM, die zahlen sind doch längst bekannt, oder lesen Sie nie in der loalalen Presse?

      Antworten
      • Nur weil mal eine Zahl in der OZ stand, bedeutet das doch noch lange nicht, dass diese irgendwie fundiert ist ;). Es müsste doch möglich sein, auf irgendein Dokument zu verlinken, das die Planung aufzeigt.

        Antworten
  3. Ich bin mir sicher, dass die CDU bessere Wege kennt das Geld zum Fenster rauszuwerfen. Solche Kampagnen sind einer demokratischen Partei dennoch unwürdig, denn hier wird nicht nach einem Interessenausgleich in der Gesellschaft gestrebt sondern plumper, unsachlicher Populismus betrieben.

    Antworten
  4. Pingback: Aufruf zum Plakatremix der “Nein zur Diagonalquerung” Kampagne | daburnas Logbuch

  5. Ausgezeichnet. Endlich macht mal jemand gegen diesen Schwachsinn dieser grünen Spinner mobil. Lieber das Geld in Schulen und Kitas investieren als unnötig zum Fenster hinaus zu werfen.

    Danke!

    Antworten
  6. Sorry, dass das jetzt öfter im selben Wortlaut in den Kommentaren hier und bei Facebook kommt, aber ich kann diese falsche Zahl nicht so stehen lassen.

    „Die 180 000 Euro für die Diagonalquerung kamen ja größtenteils wegen einer neuen Lichtsignalanlage zustande, die auch eine zusätzliche Ampel für Radfahrer beinhaltete“, sagt übrigens Baudezernent Jörg Hochheim (CDU) in der heutigen OZ. Die Lichtanlage (sprich Ampeln) müssen eh in den nächsten Jahren erneuert werden. Dämmert’s?

    Antworten
    • Zahlen sind nicht schon deshalb falsch, weil sie einem nicht in den Kram passen. Wenn ich mich richtig erinnere, war die Diagonalquerung auch mit den Stimmen der CDU beschlossen worden. Bedingung war – maximale Kosten von 100.000 Euro. Die dann durchgeführte Planung ergab erheblich höhere Kosten. Der Mindestbetrag, der nötig wäre (also die Sparvariante in der Bauausführung, es gab auch teuere Varianten) sollte 185.000 Euro kosten. Aus diesem Grunde haben mehrere Fraktionen der Bürgerschaft (nach meiner Erinnerung CDU, Bürgerliste, FDP und Herr Multhauf) gegen die Baumaßnahme gestimmt und wehren sich noch heute dagegen.

      Antworten
      • Die geplanten Kosten kann ich dir genau sagen. Laut Kostenschätzung des Stadtbauamtes wird Folgendes fällig:
        – 25.000 Euro für die Erneuerung der Ampeln inklusiver sparsamerer LED-Beleuchtungstechnik
        – 30.000 Euro, wenn auch die Bushaltestellen umgebaut werden
        – 130.000 Euro für den Umbau der Fahrbahnen und Errichtung der Diagonalquerung.

        Antworten
        • Hendrik Hauschild 20. Dezember 2012 at 10:12

          Also reden von 25.000 die irgendwann für die Ampelanlage ausgegeben werden müssen, wenn diese modernisiert wird und von 130.000 Euro alleine für die Diagonalquerung?

          Das würde mal das Argument, man müsste die Ampel ja eh machen und kann dann auch die Diagonale mitbauen in einem anderen Licht da stehen lassen…

          Antworten
          • Wenn ich das bei der Präsentierung des Bauvorhabens im Rathaus richtig verstanden habe, dann kostet die Diagonalquerung ohne weitere Baumaßnahmen 130.000 Euro. Dazu sei kurz auf meinen Bericht über das Bauvorhaben verlinkt. Auch in einer Präsentation der Stadt findet sich diese Kostenschätzung auf Seite 10.

            In wie weit nun die Baumaßnahmen miteinander zusammenhängen, dazu kann ich nichts weiter sagen, aber eine Baumaßnahme in der Robert-Blumstr. zugunsten des Radverkehrs sollte eigentlich schon dieses Jahr durchgeführt werden, wurde aber anscheinend wegen möglicher Synergieeffekte beim Bau der Diagonalquerung verschoben.

          • Hallo Hendrik,

            nein davon reden wir nicht.

            Dass die Kreuzung zu groß ist, nicht mehr effizient arbeitet und dringend überholt werden müsste, haben doch auch nicht zuletzt auch CDU-Politiker eingeräumt.

            Welchen Anteil eine mögliche Diagonalquerung an den Kosten einer Umgestaltung ausmachen würde, ist völlig offen, weil es meiner Kenntnis nach eben keine solche Planung gibt. Alles was hier bislang gerechnet wurde ist reinstes Milchmädchenwerk.

  7. Bei der Umgestaltung der Europakreuzung geht es nicht nur um die Errichtung einer Fahrraddiagonalen, sondern um die Aufhebung der visuellen Trennung zwischen der Innenstadt und der Stadthalle.

    Bekanntlicherweise erfolgte der Umbau der Europa-Kreuzung schon zur DDR-Zeit. Ziel war es, den Schwerlastverkehr um die Greifswalder-Innenstadt zu leiten. Nach dem Bau der Greifswalder-Umgebungsstraße fließt nun dieser Verkehr nicht mehr über die Europakreuzung.

    Im Rahmen einer notwendigen Aufwertung der Stadthalle, der Verbesserung der Anbindung der Stadthalle und des Theaters mit der Innenstadt, bedarf es dieser Umgestaltung. Das Ziel dieses Umbaus ist es unteranderen, die vorhandene visuelle Trennung zwischen der Innenstadt und der Stadthalle aufzuheben, um so die Attraktivität der Stadthalle mit dem Theaterkaffe zu verbessern.

    Robert Brockmann (ehemaliges Mitglied der Ortsteilvertretung Innenstadt)

    Antworten

Kommentar hinterlassen

Anmelden

Kann mich nicht an Sie erinnernPasswort ?

Registrieren