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Gedenken zum Volkstrauertag

Sandro Martens 18. November 2012

Zum diesjährigen Volkstrauertag, am 18.November, fanden an vielen Orten Gedenkveranstaltungen statt, auf denen der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht wurde. Auf der Kriegsgräberstätte Golm, der größten Kriegsgräberstätte in Deutschland, hatte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu einer Gedenkstunde eingeladen.

Neben vielen offiziellen Repräsentanten besuchten viele weitere Gäste diese Veranstaltung. Die Landrätin von Vorpommern-Greifswald, Barbara Syrbe, besuchte heute im polnischen Stare Czarnowo (Neumark) eine deutsche Kriegsgräberstätte. In Greifswald legten Bürgerschaftspräsident Egbert Liskow (MdL) und Oberbürgermeister Arthur König auf dem Neuen Friedhof einen Kranz nieder. Gemeinsam mit Vertretern des Reservistenverbandes gedachten sie der Toten, die uns Mahnung zum Frieden sind (Foto). Die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag findet im Bundestag (Reichstagsgebäude) statt.
Weitere Informationen zum heutigen Gedenktag finden Sie auf volkstrauertag.de.

Das Totengedenken – der offizielle Text

Wir denken heute
an die Opfer von Gewalt und Krieg, Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
Wir gedenken
der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.
Wir gedenken derer,
die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.
Wir gedenken derer,
die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft leisteten, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder ihrem Glauben festhielten.
Wir trauern
um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Opfer sinnloser Gewalt, die bei uns Schutz suchten.
Wir trauern
mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen, um die Toten.
Doch unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt.

 

 

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