PommernBlog

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Feierlicher Appell für Rückkehrer aus Afghanistan

Philipp Amthor 24. November 2012

Am Donnerstag fand auf dem Gutshof in Ferdinandshof ein feierlicher Appell für die Rückkehrer
des Panzerbataillons 413 („Fels im Sturm der Zeit“, Garnisonsstadt Torgelow) aus ihrem Einsatz in
Afghanistan statt. Dabei wurde erneut deutlich: „Unsere vorpommersche Heimatregion und die
Bundeswehr gehören untrennbar zusammen!“.

Diese Maxime formulierte der für den Norden der Uecker-Randow-Region direkt gewählte
Landtagsabgeordnete Andreas Texter, der die Festrede beim Rückkehrerappell hielt und den
Soldaten für ihren großartigen Dienst für unser deutsches Vaterland dankte.

In seiner Rede kündigte der CDU-Politiker auch an, im kommenden Jahr gemeinsam mit Kollegen aus
dem Landtag und aus dem Deutschen Bundestag den Bundeswehrstandort in Torgelow besuchen
zu wollen, um dort Gespräche mit Soldaten über ihre Erfahrungen aus dem Auslandseinsatz zu
führen. Weiterhin wünschte sich Andreas Texter auch weitere starke Zeichen der gesellschaftlichen
Verbundenheit mit der Bundeswehr. So unterstütze er die Forderung von Verteidigungsminister Dr.
Thomas de Maizière, ehemaligen Soldaten mit einem jährlichen Veteranentag Respekt für ihren
Einsatz zu zollen und darüber hinaus auch die Forderung der Jungen Union, am 12. November,
dem Gründungstag der Bundeswehr und dem Geburtstag des preußischen Generals Gerhard von
Scharnhorst, einen jährlichen Tag der Solidarität mit der Bundeswehr zu etablieren.

Nach meiner Einschätzung muss sich die Betrachtung unserer Bundeswehr auch genau in diese
Richtung konsequent fortentwickeln. Die Bundeswehr garantiert im In- und Ausland die Sicherheit
unserer Heimat. Unsere Soldaten riskieren bei ihrer Arbeit Leib und Leben, um unser Vaterland
zu verteidigen und um den Frieden zu wahren. Dafür verdient jeder Einzelne ein großes Maß an
Respekt! Diejenigen politischen Kräfte, die unseren Soldaten diesen Respekt aus unverständlicher
Angst vor einem gesunden und aus meiner Sicht notwendigen Patriotismus verwehren,
disqualifizieren sich selbst.

Die Bundeswehr informierte, dass 101 Soldaten des Panzerbataillons 413, deren Familien und
Angehörige, aber auch die am Standort verbliebenen Soldaten den Einsatz unter hoher Belastung
mit Bravour gemeistert haben. Meinerseits gilt ihnen Respekt und mein herzlicher Dank für ihren
hervorragenden Einsatz.


Comments (1)

  1. Wer im Zusammenhang mit der Rückkehr vom Afghanistaneinsatz den Gründungstag der Bundeswehr am 12. November im besonderen hervor hebt, zeigt wessen geistes Kind er ist. Dieses besonders vor dem Hintergrund, wer die Gründungsväter dieser Bundeswehr sind. Wenn man unter diesen Gesichstpunkten den Afghanistaneinsatz und den Gründungstag dieser Bundeswehr genauer betrachtet, dann ist sie sich auf jeden Fall treu geblieben.

    Aber ob dies die Bevölkerung Stolz machen kann, ob dies den Schmerz von verlorenen Familienangehörigen lindert darf doch bezweifelt werden.

    Und wenn dann der Autor dieses Beitrages auch noch im besonderen betont, dass sich diese Bundeswehr genau in diesem Sinn weiter entwickeln muss dann wird es innehalb kürzester Zeit ein ganz böses Erwachen geben, wenn schon nicht bei der Truppe, so aber bei der Bevölkerung und den Angehörigen. Der nächste Schritt wurde diesbezüglich schon gemacht, indem Bundeswehrsoldaten an der türkisch-syrischen Grenze stationiert werden.

    Auch wenn diese Maßnahme eine breite Zustimmung im bundesdeutschen Parlament erhalten wird, so sagt dies noch lange nichts darüber aus, dass solch ein Vorhaben mit geltenden Gesetzen, Vorschriften und Verträgen in Einklang steht.

    Nicht die syrischen Streitkräfte beschiessen mit Mörsergranaten provokativ ab und an türkisches Staatsgebiet, sondern die sogenannten „Rebellen“. Alles Kräfte welche über die Türkei mit vom Westen indirekt gesponserten Waffen versorgt werden.

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