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CDU UND NPD – dazu noch Galander – oh weh!!!

Redaktion 19. Dezember 2012

Manchmal ist man als gemeiner Leser doch recht erstaunt, welche Überraschungen einem die Tageszeitung am frühen morgen so zu bieten hat. In der Dienstagsausgabe des Nordkurier konnte man lesen, dass die CDU und die NPD in Anklam scheinbar gemeinsame Sache machen. Zumindest hat der Anklamer Bürgermeister Vertreter beider Fraktionen in der Pause der Stadtvertretung in einem Lokal an einem Tisch sitzend gesichtet und prompt fotografiert.

Hierbei sei zunächst erwähnt, dass dem zuvor während der Stadtvertretung eine lebhafte Diskussion über die Partypläne des Bürgermeisters und seiner sog. Partybrigade vorausgegangen ist. Die Mehrheit der Stadtvertreter hatte sich dem Antrag der CDU angeschlossen, die 750-Jahrfeier gemeinsam mit dem Hansefest im August auszurichten. Auch der Finanzplan, es sollten 300.000 Euro für die Feierlichkeiten ausgegeben werden, wurde abgelehnt.

Demokratische Beschlüsse zu akzeptieren, ist nun ja bekanntermaßen nicht die Stärke des Bürgermeisters. Da wird dann auch schonmal ins persönliche gegangen, um seinen Frust abzubauen.
Diesmal musste nun also die NPD herhalten, um die persönliche Abneigung des Bürgermeisters gegen die CDU zu befriedigen. Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Rechtsextremismus kann man ja viel verstecken. Nur sollte man sich generell mal die Frage stellen, warum denn die NPD solch Zulauf in unserer Region hat? Sind nicht vielleicht Menschen wie der Anklamer Bürgermeister mitschuldig? Kann sich jemand als Demokrat bezeichnen, der selbst Gesetze beugt, bereits mehrfach die Härte von Justitia zu spüren bekommen hat und im übrigen ab Januar wieder mal vor Gericht steht? Darf eine solche Person Vorwürfe gegen Demokraten erheben, wenn man sich selbst als ein Freund und Fan der Demokratur bezeichnet?

Man sollte den Zeitungsartikel aber auch unter Berücksichtigung des Grundgesetzes betrachten. Der Autor Jörg Foetzke und auch der Anklamer Bürgermeister müssen sich zwangsläufig die Frage gefallen lassen, ob wir tatsächlich Menschen zwanghaft meiden wollen, nur weil sie einer anderen, momentan noch legalen Partei angehören. Ich erinnere gern an das dritte Reich. Dort wurden solche Bürger letztlich sogar markiert, damit jeder sehen konnte, dass dieser Mensch wegen seiner Anschauung bzw Religion ein Staatsfeind ist. Das Grundgesetz äußert sich hier recht eindeutig. Ich persönlich will und kann es auch nicht akzeptieren, dass Menschen in unserer demokratischen Gesellschaft wegen ihrer Anschauung vorverurteilt werden. Wenn man andere Ansichten hat, muss es erlaubt sein, diese in einem offenen Diskurs auszutauschen. Wollen wir mittelfristig alle NPD-Wähler aufgeben, nur weil sie die NPD mal unterstützt haben? Was ist mit ehemaligen Stasi-Mitarbeitern? Hier verhält sich unsere Gesellschaft mittlerweile so, als wenn das alles normal gewesen wäre. Auch der Anklamer Bürgermeistern verkehrt mit solchen Leuten, mit Menschen, die dafür gesorgt haben, dass andere Menschen bespitzelt, denunziert und getriezt wurden.
Dies wird akzeptiert, die offene Auseinandersetzung mit der NPD jedoch nicht. Darüber sollten wir alle uns mal Gedanken machen.

Ein Gastbeitrag von Marco Schulz. Der Autor ist Mitglied im Kreistag von Vorpommern-Greifswald und Stadtvertreter in Anklam.


Comments (122)

    • Michael Galander 19. Dezember 2012 at 15:01

      Lieber Herr Liskow und liebe Freunde der CDU,

      Es ist wirklich Schade das es Ihnen nicht gelingt sich klar und deutlich von der NPD zu distanzieren ! Der Kommentar von Maro Schulz ist für mich schlichtweg Unfassbar ! Aber dies geht ja auch schon aus den anderen Kommentaren hervor. Die Diskussion über die innere Einstellung von sog. demokratischen Volksvertreter in den demokratischen Patien dürfte damit eröffnet sein und das ist auch gut so. M. Galander

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    • Herr Schulz versteht nicht was er mit seinem Vergleich sagt. Ein als aus was für Gründen auch immer als Jude definierter Mensch konnte in Deutschland in den Jahren von 1933 bis 1945 tun, meinen oder glauben was Mensch wollte es hätte nichts für den Mensch geändert, selbst als Hitler – Fan wäre Mensch verfolgt und umgebracht worden. Und zwar eben nicht etwa aufgrund seines Tuns, Glaubens oder Handelns, sondern aufgrund einer angenommenen biologischen Notwendigkeit.
      Der Vergleich von Herrn Schulz ist perfide und unglaublich dumm.
      Und er versteht auch nicht das Problem mit der NPD: die Hassen Menschen nicht nur weil die irgendwas Tun oder Denken nein, die hassen weil sie andere Menschen aufgrund diffuser Kriterien als Minderwertig definieren und damit jegliches “unmoralische” und ungesetzliche Verhalten diesen Menschen gegenüber legitimieren.

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    • es wird sich gedreht und gewunden. bekennt euch doch zu Europa. seid ihr denn einfach charakterlich zu schwach um euch für die demokratie, für den schutz von minderheiten oder besser für das einbeziehen von minderheiten, einzusetzen? wie kann man bei den menschverächtern mal n auge zudrücken, mal n kaffeekränzchen abhalten? ekelhaft, aber nationales gedankengut ist sicherlich in der cdu weitverbreitet. und das 2012.

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  1. Leserbrief zum Artikel “Bürgermeister Galander drückt ab – NPD und CDU in Anklam an einem Tisch” im Nordkurier:

    Mit Bestürzen habe ich die Zeitung aufgeschlagen. Die CDU lässt die Neonazis in der Pause einfach an ihrer Kaffeetafel Platz nehmen. Lapidare Antwort des Fraktionsvorsitzenden Karl-Dieter Lehrkamp: „Was wollen sie da machen, wenn in einer öffentlichen Gaststätte diese Frage gestellt wird?“. Als guter Demokrat ist die Antwort für mich ziemlich einfach: „Nein!“.

    Denn die NPD ist eben keine normale Partei, sondern will den Rechtsstaat abschaffen. Welches Geistes Kind sie ist beweist die NPD im Schweriner Landtag immer wieder, wenn der Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs beispielsweise die „Vernichtung des jüdischen Bolschewismus“ als „gute Idee“ bezeichnet. Dann zeigt die NPD ihr wahres Gesicht. Denn Kümmerer waren sie noch nie. Die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger liegen ihnen genauso wenig am Herzen, wie dies bei ihren historischen Vorbildern der NSDAP der Fall war.

    Dass man sich mit diesen Menschen einfach an einen Tisch setzt und einen Kaffee trinkt ist eben nicht das richtige Vorgehen. Wir als Demokraten müssen uns klar abgrenzen und auch den Bürgerinnen und Bürgern deutlich machen, warum diese NPD verboten gehört, die uns allein in Mecklenburg-Vorpommern pro Jahr mehr als eine Millionen Euro an Steuermitteln kostet.

    Deshalb muss auch Schluss damit sein, dass die CDU und die Junge Union rechte Gewalt verharmlost, indem sie diese mit linker Gewalt gleich setzen. Dass dieser Vergleich hinkt lässt sich schon allein daran beweisen, dass es seit 1990 mindestens 181 Todesopfer rechter Gewalt gibt. Deshalb muss auch die Extremismusklausel von Kristina Schröder abgeschafft werden, denn sie erschwert es Menschen sich gegen Rechtsextreme einzusetzen. Und letztlich müssen auch die finanziellen Anstrengungen im Kampf gegen Rechte von allen Ebenen intensiviert werden. Lieber Herr Lehrkampf überlegen sie sich beim nächsten Mal einfach, mit wem sie da verkehren.

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  2. Ist es nicht schön – es kommt langsam Leben in die Blog-Bude.

    Dies ist wahrlich ein sehr interessanter Gastbeitrag. Der Nordkurier schreibt: “Dokumentieren wolle er damit, wer es mit dem Kampf gegen Nazis denn wirklich ernst meine. Und die CDU könne das ja nicht sein, denn die Christdemokraten säßen bereits seit Jahren mit der NPD am Pausentisch.” – diesem Umstand wurde bislang von keiner Seite widersprochen. Seit Jahren sitzen NPD- und CDU-Vertreter zusammen. Es ist also scheinbar keine einmalige Sache.

    Dann kommen Sie auf die “Partypläne” von Galander zu sprechen. Dazu mag man stehen wie man will: Es ist eine Nebelkerze und hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.

    Jetzt wird es richtig spannend – Fragen!
    “Nur sollte man sich generell mal die Frage stellen, warum denn die NPD solch Zulauf in unserer Region hat? Sind nicht vielleicht Menschen wie der Anklamer Bürgermeister mitschuldig?”

    Ich möchte mal eine Theorie in den Raum stellen: Einstellungen bedingen Verhaltensweisen, also auch Wahlverhalten. Es gibt ja sehr schöne Daten [1] zu den letzten Landtagswahlen. Was ist mir daran schon immer aufgefallen? Je weiter man in unserem Bundesland gen Osten blickt, desto brauner wird das Wahlergebnis. Nur brauner? Nein – Vorpommern ist insgesamt ein deutlich besseres Pflaster für die CDU. Natürlich ist das nur eine Korrelation, mit Kausalität hat diese Beobachtung selbstverständlich nichts zu tun! Zum Nachdenken würde es mich jedoch anregen. Es passt auch einfach ins Bild. Wo war denn die CDU beispielsweise in Wolgast? War es zu viel verlangt, irgendwo in der Stadt eine kleine Mahnwache anzumelden? Ist es zu viel verlangt NPD-Männern einfach mal eine klare Kante zu zeigen und NICHT die Freizeit mit Ihnen zu teilen?

    Es geht weiter: “Kann sich jemand als Demokrat bezeichnen, der selbst Gesetze beugt, bereits mehrfach die Härte von Justitia zu spüren bekommen hat und im übrigen ab Januar wieder mal vor Gericht steht? Darf eine solche Person Vorwürfe gegen Demokraten erheben, wenn man sich selbst als ein Freund und Fan der Demokratur bezeichnet?”

    Ist das Ihr Ernst? Sie stellen in Frage, ob jemand Demokrat sein kann, wenn er mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist? Puh, ich muss ganz ehrlich sagen, da würden mir so einige einfallen, auch aus Reihen der CDU. Ich glaube das ist kein geeignetes Kriterium, so lange es sich nicht um Straftaten handelt, die sich direkt gegen die Demokratie richten. Ich denke da an Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, Volksverhetzung usf. – oh, das sind ja eher typische NPD-Taten. Und mit solchen gibt man sich als CDU-Vertreter scheinbar seit Jahren ab?

    Weiter im Text: “Man sollte den Zeitungsartikel aber auch unter Berücksichtigung des Grundgesetzes betrachten.” – und das von einem Vertreter einer Partei, deren Gesetzesinitiativen dutzendweise in Karlsruhe abgesägt werden.

    “Der Autor Jörg Foetzke und auch der Anklamer Bürgermeister müssen sich zwangsläufig die Frage gefallen lassen, ob wir tatsächlich Menschen zwanghaft meiden wollen, nur weil sie einer anderen, momentan noch legalen Partei angehören.” – Nein, natürlich nicht zwanghaft, aber freiwillig. Und wenn man sich freiwillig dafür entscheidet, die Gesellschaft von NPD-Mitgliedern zu akzeptieren, dann muss man irgendwie damit leben, dass andere das bewerten.

    “Ich erinnere gern an das dritte Reich.” Es ist einfach wunderbar, wie Sie hier die Argumentation der Faschisten, Demokraten würden sie ja genau so behandelt, wie man es ihnen immer vorwerfen, völlig zwanglos übernehmen. Sie erhalten somit auch einen Goodwin-Punkt [2]

    “Ich persönlich will und kann es auch nicht akzeptieren, dass Menschen in unserer demokratischen Gesellschaft wegen ihrer Anschauung vorverurteilt werden.” Wieso vorverurteilt? Kennen Sie die NPD nicht? Können Sie bitte aufhören so zu tun, als wäre überhaupt noch nicht klar, was die eigentlich wollen? Hören Sie sich doch mal eine Rede von Pastörs an, der ist ja bekanntermaßen auch verurteilt.

    “Wollen wir mittelfristig alle NPD-Wähler aufgeben, nur weil sie die NPD mal unterstützt haben?”
    Sie werfen hier NPD-Wähler und NPD-Amtsträger in einen Topf. Das ist unsinnig. Wie übrigens Ihr ganzer Beitrag. Lassen Sie das doch einfach sein, dieses Verharmlosen der NPD, diese Nebelkerzen und Gegenangriffe auf Galander und reflektieren Sie gemeinsam als Partei ihr Verhalten gegenüber der NPD. Analysieren Sie, was in den vergangenen zwanzig Jahren der Anteil der CDU am “Erfolg” der NPD war – das müssen Sie ja nicht öffentlich machen. Wenn jedoch alle demokratischen Akteure sich verbessern, dann sieht die NPD hier mit oder ohne Verbot bald kein Land mehr.

    [1] http://service.mvnet.de/wahlen/2011_kom_land/JAVA/Landtagswahl.htm
    [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law

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    • das ist doch mal ein analytisch guter Kommentar. Danke, ich war schon drauf und dran die Wortmeldung von Marco Schulz bedenkenswert zu finden – vor allem, ob Ausgrenzung wirklich der richtige Weg sei.

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  3. Ihnen ist wohl nicht klar, mit wem sie da Klönschnack betreiben. Andrejewski und Lichtenhagen – fällt der Groschen?

    “Und der Rechtsextremist Michael Andrejewski verteilt 100.000 Flugblätter in Lichtenhagen und Umgebung. Rostocks Ausländerbeauftragter Wolfgang Richter:
    ‘Widerstand gegen die Ausländerflut” ist der Titel der Flugblätter. Schon bald gilt Andrejewski als “ideologischer Brandstifter” von Rostock-Lichtenhagen.'”

    Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/658524/

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    • Ist doch nur konsequent, dass sich die CDU mit einem Kaffee bei jenen Akteuren bedankt, die 92 mitgeholfen haben, dass Asylgesetz zu “reformieren”.

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  4. Wow, jetzt wird es hier langsam wirklich lustig. Bzw. traurig. Man kann sich bei der CDU OVP für dieses Portal hier eigentlich nur bedanken. Endlich wird nicht nur sichtbar, was viele Kritiker lange vermuteten, es wird sogar frei heraus formuliert. Sie besitzen ernsthaft die Frechheit, die industriell vernichteten deutschen Juden des Dritten Reichs mit der NPD Anklam zu vergleichen? Ich gebe ihnen einen guten Rat: Nehmen Sie sich Urlaub und lassen Sie den Computer daheim, es könnte demnächst shitstürmisch werden!

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  5. Wunderbar, wie hier die sachliche Auseinandersetzung mit einem Thema gefördert wird. Interessant auch, wie hier Greifswalder den Blick für die politischen Verhältnisse in Anklam haben. Gerne lade ich alle zu einer unserer Stadtvertretersitzungen ein. Dann können Sie sich ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort machen.
    Rechtfertigen soll sich die Anklamer CDU? Wofür? Dass wir uns offen mit dem Thema Extremismus auseinandersetzen? Dass wir NPD-Leuten genauso “Guten Tag” sagen wie ehemaligen Stasi-Verbrechern?
    Die Bewertung steht jedem frei, da gebe ich FBM recht. Jeder muss seinen Weg finden, mit dem Thema umzugehen. Aber vielleicht sollte man sich auch mal die Mühe machen, in die politischen Gremien zu gehen und zu schauen, wie die Vertreter der sog. demokratischen Fraktionen mit der NPD und deren Anträgen umgehen. Im Kreistag Vorpommern-Greifswald konnte man so zum Beispiel erleben, dass die Fraktion “Die Linke” Anträge der NPD unterstützt und dafür gestimmt hat. Dies wurde hingenommen, ein Aufschrei folgte bis heute nicht. Auch dies mag jeder bewerten, wie er will.
    Abschließend sei auf den heutigen Artikel im Nordkurier verwiesen. Die Aussagen sowohl von Herrn Dr. Tanneberger, es lohnt sich übrigens, diesen Namen mal zu googeln und sich den dabei zu tage tretenden Spiegel-Artikel durchzulesen, als auch von Frau Freier zeigen, dass selbst diese Personen uneins im Umgang mit der NPD sind. Es gibt, bezogen auf den Umgang, nicht nur richtig oder falsch!

    @Christopher Denda: Die Junge Union tut allein in Vorpommern-Greifswald mehr gegen Extremismus als die Jusos in ganz M-V. Ich erinnere gern an das jährliche Osterfamilienfest, unsere traditionelle Sportnacht gegen Gewalt, die verschiedenen Sportturniere mit Jugendklubs oder unsere Weihnachtsmarkstände, wo sämtliche Erlöse den Kindern und Jugendlichen der Region zukommen. Wer selbst nur redet statt zu handeln, sollte sich beim kritisieren zurückhalten!

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    • Ich zitiere weiterhin: “Rechtfertigen soll sich die Anklamer CDU?” – Ich weiß nicht genau, wer hier Rechtfertigung gefordert haben soll, offenkundig ist aber, dass Sie sich in dieser Sache rechtfertigen. Das wird wohl seinen Grund haben.

      “Dass wir uns offen mit dem Thema Extremismus auseinandersetzen? Dass wir NPD-Leuten genauso “Guten Tag” sagen wie ehemaligen Stasi-Verbrechern?”
      Hier gibt es schon ein paar Unterschiede: 1. Die Zeitebene: Ehemalige Stasi-Verbrecher können sich quasi in ihrer zweiten Chance befinden. Diese zweite Chance wollen doch auch sie zugestehen, oder habe ich das falsch verstanden? Ein aktueller NPD-Amtsträger hingegen ist aber auch aktuell ein Problem für mich als Demokraten. Darum würde ich ihm auch aktuell keinen guten Tag wünschen. Ich würde ihn aber auch nicht an meinem Tisch willkommen heißen, denn ein gemeinsamer Kaffee ist keine politische Auseinandersetzung, auch wenn sie versuchen aus diesem Fehltritt noch etwas Gutes abzuleiten. 2. Bei einem aktuellen NPD-Vertreter weiß ich, dass er ein aktueller NPD-Vertreter ist. Wer vor über 20 Jahren für die Stasi gearbeitet hat, weiß ich aber mitunter gar nicht. Werden sie mal konkret, damit mir kein Fehler unterläuft: Welche ehemaligen Stasi-Verbrecher sollte ich meiden?

      “Aber vielleicht sollte man sich auch mal die Mühe machen, in die politischen Gremien zu gehen und zu schauen, wie die Vertreter der sog. demokratischen Fraktionen mit der NPD und deren Anträgen umgehen.”
      Nur weil Sie nicht wissen, wer ich bin und wie ich aussehe (obwohl das vergleichsweise einfach herauszufinden sein dürfte) bedeutet das doch nicht zwangsläufig, dass ich noch nie bei irgendwelchen Sitzungen war oder mich auch ansonsten nicht informiert habe. Ich möchte Sie übrigens darauf hinweisen, dass sie mit “sog.” vor “demokratischen Fraktionen” sprachlich wieder auf der Linie der NPD angekommen sind. Sowas passiert mitunter und ich möchte es Ihnen auch gar nicht vorwerfen, aber den Hinweis muss ich schon anbringen.

      “Im Kreistag Vorpommern-Greifswald konnte man so zum Beispiel erleben, dass die Fraktion “Die Linke” Anträge der NPD unterstützt und dafür gestimmt hat. Dies wurde hingenommen, ein Aufschrei folgte bis heute nicht. Auch dies mag jeder bewerten, wie er will.”
      Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass solch ein Verhalten durchaus kommentiert wird [1] – für den konkreten Vorwurf finde ich aber in der Tat nichts, was mir nicht gefällt. Aber jetzt sind wir wieder dabei, dass Sie von ihrem eigenen Fehlverhalten in der aktuellen Sache ablenken. Was soll das? Ich empfehle beim nächsten Mal direkten Kontakt mit ihren ‘Kollegen’ von der Linkspartei. Das gleiche gilt auf für Herrn Galander – seine Kritik an der Anklamer Kaffeerunde hätte er zuerst persönlich vorbringen sollen, sodass eine Gelegenheit zur Verhaltensänderung bestanden hätte – hat Herr Galander das jemals getan?

      [1] http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/brennpunkt/index_artikel_komplett.phtml?SID=8e5fd8acb761cfc6c163f73f86089412&param=news&id=3449911

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    • Als Antwort auf die Aktivitäten der Jungen Union…
      Ich könnte mich kaputtlachen über die Aussage.
      Soweit ich weiß wird doch flächendeckend, meist unter Federführung der CDU, alles dafür getan das wir bald keine Jugendklubs mehr haben. Es wird gespart und gestrichen was das Christdemokratenherz so hergibt. Eine Frechheit hier sowas zu äußern.

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  6. Und nochmal zur Klarstellung: Der Vergleich mit dem dritten Reich war lediglich auf das “Markieren” der Leute mit dem Davidsstern bezogen. Ich wollte ansonsten keinerlei Verharmlosungen anbringen. Wenn das so rübergekommen ist, bedauere ich es.

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    • Das ist nach wie vor eine Verharmlosung, tut mir leid. Ich glaube, sie verstehen absolut nicht, was sie hier geschrieben haben.
      Die sachliche Auseinandersetzung haben sie mit ihrem nebelkerzigen Partybrigade-Exkurs beerdigt.

      Und zum Kampf gegen Extremismus, da würde ich mich an ihrer Stelle nicht soweit aus dem Fenster lehnen, erst recht nicht, wenn als eigener Beiträge “das jährliche Osterfamilienfest, unsere traditionelle Sportnacht gegen Gewalt, die verschiedenen Sportturniere mit Jugendklubs oder unsere Weihnachtsmarkstände” genannt werden. Da haben ja sogar die Jusos mehr gerissen (kommen sie doch mal rüber nach Greifswald)! Glauben Sie ernsthaft, dass sie mit einem Osterfamilienfest langfristig und nachhaltig gegen Rechtsextremismus arbeiten können? Sie so ihre Strategie aus? Und was sagen die beiden NPDler Andrejewski und Pflugrad dazu?
      Meine Güte, wir sind hier nicht im Märchenland, sondern in Ostvorpommern!

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      • Joachim, ich hab Dir schon tausendmal gesagt, dass man die Leute dort abholen muss, wo sie sich befinden. Deine ach so tollen Jusos verschanzen sich pseudoelitär an ihrer Uni und gehen mal raus, um gegen Nazi zu demonstrieren und jedem potentiellen Wähler an den Kopf zu knallen: Jeder der NPD wählt, ist ein Idiot (zumindest andere Vorgehensweisen der Greifswalder Jusos sind mir nicht bekannt).

        Die JU holt die Menschen vor Ort ab und zeigt, warum es vllt. besser wäre die CDU zu wählen. Sie geht auf den Menschen ein, denen von linker Seite immer nur gesagt wird, wie er zu sein hat, ohne Rücksicht darauf, wie er ist. Gutmenschengerede hilft da wirklich niemandem.

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    • Verstehen Sie das nicht? Haben Sie geschwänzt als man im Geschichtsunterricht das Thema Nationalsozialismus durchgenommen hat? Die mit dem Judenstern “markierten” Personen, sind aufgrund ihrer angeblichen biologischen Zugehörigkeit und nicht aufgrund ihrer Lebensentscheidungen von der Gesellschaft ausgeschlossen worden. Jeder NPD-Politiker, der heute selbst wieder gerne bestimmte Bevölkerungsgruppen aufgrund ihrer Herkunft von der Teilhabe in der Gesellschaft ausschließen will, muss sich nicht wundern, aufgrund dieser Einstellung wiederum Ausgrenzung zu erfahren. Es steht jedem Menschen frei, seine eigenen Entscheidungen zu überdenken und eventuell einen neuen Weg einzuschlagen.

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  7. Ich bin Pasewalker Stadtvertreter. Der CDU. Ich kenne einige NPD-Wähler hier in Pasewalk. Das sind z.T. anständige Leute, die aufgrund ihrer persönlichen Lebensumstände , also aus einem Protestgedanken heraus, die NPD gewählt haben. Leider!
    Ich muss den NPD-Stadtvertreter ja nicht mögen und ich werde sicherlich nicht alle seine Anschauungen teilen, aber ihn auf Stadtebene zu ignorieren ist einfach nur dumm und falsch. Weil er ist demokratisch rechtmäßig gewählt, von nicht gerade wenigen Pasewalkern, ob mir das nun passt oder nicht! Und wenn ich NPD-Wähler, NPD-Sympathisanten, evtl. soagr NPD_Stadtvertreter vom besseren, also vom demokratischen Weg überzeugen will, dann muss ich mit ihnen sprechen. Sprechen heißt ja nicht, dass ich deren Werte teile oder dass ich einen Kuhhandel mit ihnen mache!
    Zu dem Verhalten Galanders kann ich nur sagen: Die größten Kritiker der Elche, sind meistens selber welche! Er treibt einen Keil in die Bevölkerung Anklams und darf bei dieser Abgrenzung sich nicht wundern, dass auf einmal ein Großteil der Bevölkerung jenseits seiner kategorischen Ansichten liegen. Und sich dann auf einmal wirklich mit dem braunen Gesocks verbünden!
    Diese Kampagne des Anklamer Bürgermeisters ist genauso dumm, falsch und durchsichtig, wie damals die Rote-Socken-Kampagne. Die CDU hat daraus gelernt – Galander nicht.

    PS: Und wer mich jetzt hier als Nazi-Freund beschimpft, der kann das gerne tun, wenn er anschließend meine Spendenkampagne auf http://www.TransAfrika.info unterstützt! ;-)

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    • “Und wenn ich NPD-Wähler, NPD-Sympathisanten, evtl. soagr NPD_Stadtvertreter vom besseren, also vom demokratischen Weg überzeugen will, dann muss ich mit ihnen sprechen.”

      Ich bin gespannt, wie weit sie mit dieser Strategie bei jemandem wie Michael Andrejewski kommen. Entweder Sie haben keine Ahnung, wer da in Anklam mit am Kaffeetisch sitzt, oder sie sind naiv genug zu glauben, dass jemand, der seit weit mehr als 20 Jahren Nazi ist und diese Einstellung mittlweile zum einträglichen Beruf gemacht hat, sich aufgrund ihres Gesprächs mit ihm ändern wird.
      Was mit dem “Anklamer Weg” der CDU erreicht wird, ist eine Farce für die Menschen, die versuchen, etwas gegen Rechtsextremismus in ihrer Region zu unternehmen. Es ist ein Schlag ins Gesicht für die Opfer rechter Gewalt (erinnert sei an die Jugendlichen, die im Mai von 20 Neonazis angegriffen wurden) und es zeigt deutlich, was man von den populistischen Stellungnahmen der CDU in Sachen Kampf gegen Rechts/Zivilgesellschaft usw. halten kann.

      P.S.: Eine Kampagne des Bürgermeisters kann ich nicht erkennen. Er hat ein Foto gemacht, das er nicht veröffentlichte und dem Nordkurier ein Interview in der Sache gegeben.

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    • Hallo Rüdiger Behrendt,

      ich nehme Ihnen ab, dass sie schon irgendwie das Problem angehen wollen, warum sie vorab Beschimpfungen als Nazi-Freund entgegnen, wissen vielleicht nur Sie.

      Nun aber zur Sache: Es ist nicht dumm, die NPD auf parlamentarischer Ebene so gut es geht zu ignorieren. Das Argument der rechtmäßigen Wahl zieht hierfür schon gar nicht, das haben schon ganz andere für sich verbucht.
      Ihre Annahme, sie können NPD-Vertreter vom demokratischen Weg überzeugen sehe ich als naiv an. Ich frage auch Sie: Haben Sie sich mit diesen Menschen und ihren (Straf)taten auseinandergesetzt? Mir scheint, dass ihnen das Ausmaß der Verbohrtheit noch nicht ganz klar ist. Mit ein paar Gesprächen ist da nichts zu reißen. Wenn sich einer von diesen Nazis tatsächlich noch ändern will (von mir aus gerne!), dann wird diese Einsicht eher von innen kommen, das bestätigen auch die wenigen Aussteiger, die es so gibt.
      Durch die angebliche Auseinandersetzung mit den Nazis werten sie diese jedoch auf. Menschen, die vielleicht bislang noch Abstand von der NPD nehmen, weil sie wissen, dass diese Partei unmöglich ist, könnten das als völlig falsches Signal begreifen. “Sieh an, die sitzen doch zusammen, also kann es wohl kaum so schlimm sein”. Leisten Sie bitte diesem Eindruck keinen Vorschub!

      Viele Grüße
      FBM

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  8. Sehr nicht geehrter Herr Schulz,

    daß Sie die Shoa bemühen, um für einen “Diskurs” mit Nazis zu werben, ist widerlich, einfach nur widerlich.
    Ich möchte ja hoffen, Sie sind ordinär dumm – allein ist zu befürchten, daß diese Hoffnung falsch ist. Leute wie Sie machen Nazis gesellschaftsfähig.
    Und das in einem von der CDU unterhaltenen Blog. Ich fasse es noch immer nicht…

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  9. Ich muß zugeben, dass ich mich nicht oft an Diskussionen im Internet beteilige. Aber nachdem ich Ihren Beitrag hier gelesen habe, ist es mir ein drigendes Bedürfniss, meine Empörung über Ihre naive Schreiberei kundzutun. Ich finde Ihren Beitrag, insbesondere aber Ihren Vergleich, der darauf abzielt, die NPD Anklam mit den Opfern (“deutsche Juden”) der Nürnberger Rassegesetze gleichzustellen, abscheulich und wiederwärtig. Ich rate Ihnen daher dringend, einmal Ihre Großeltern zu besuchen, um Ihr Geschichtsbild zu revidieren.

    Dieser Artikel ist beschämend.

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    • Den von Ihnen genannten Vergleich hat der Autor des Textes so nicht gebracht, sondern nur einige der Kommentatoren! Sie bringen ihre Assoziationen, sowie den gequirlten Mist einiger “Brandstifter” hier mit der Realität durcheinander. Erst richtig lesen, dann quatscht man auch keinen Blödsinn mehr!

      Bei einigen habe ich aber den Verdacht, dass sie mit Absicht so etwas schreiben, in der Hoffnung das irgendwelche degenerierten diesen Mist nachquatschen. Moment mal, bei Ihnen hat es ja schon funktioniert, denn es war ja nicht Teil der Aussage des Autors, sondern nur in den Kommentaren ;o)

      Antworten
  10. Hallo FBM,

    warum ich vorab Beschimpfungen als Nazi-Freund begegne? Weil ich Erfahrungen mit Leuten wie Galander (und evtl. Ihnen?) habe, die alles was nicht ihrer Meinung ist als NAZI darstellen. Ich wollte Ihnen, Galander & Co. nur gleich vorab mit dem Verweis auf TransAfrika.info den Wind aus dem Segel nehmen! Scheint ja geklappt zu haben! ;-) Und jetzt spenden auch Sie! ;-)

    Aber mal ernsthaft: ich stimme zu, die NPD-Kader wird niemand überzeugen können! Nur kann ich nicht die ganzen NPD-Wähler mit denen in einen Topf stecken, den Deckel zu machen und warten, bis die wirklich die ekelhafte NAZI-Ideologie aufgenommen haben.

    Ich kenne viele NPD-Wähler hier in Pasewalk, die die Partei aus Protest gewählt haben. Leider! Und die Leute muss ich ernst nehmen, mich um ihre Probleme kümmern, damit die beim nächsten Mal wieder eine demokratische Kraft wählen. Ich darf den Deckel über Ihnen eben nicht zu machen!

    Und die Wähler nehme ich nicht ernst, wenn ich mit dem Ergebnis ihrer Wahl nicht spreche. Ich versorge die NPD nur mit Argumenten über eine Verschwörung des “Demokratischen Blocks”. Ich halte dies auf Stadtebene, wo jeder jeden kennt, für falsch!

    Für mich ist Galanders Verhalten Denunziation. Nur um den kleinen politischen Vorteils wegen. Aber spaltet Galander damit Anklam und schiebt einen nicht unbedeutenden Teil Anklams wieder ein Stück hin zur den Rechten.

    Antworten
    • Hallo,

      Ich glaube die meisten Lernprozesse sind recht einfach: Wenn ich eine Wahl treffe und meine Vertreter dann von anderen ernst genommen werden, dann sehe ich mich bestätigt. Wenn meine Vertreter aber rein gar nichts erreichen, niemand mit ihnen kooperieren will und so auch nichts dabei herumkommt, dann sollte ich doch lernen, dass meine Stimme verschenkt war. Steigen Sie doch bitte nicht auf die Verschwörungstheorien der Nazis ein – dadurch verleihen Sie diesen Nachdruck.

      Weiterhin glaube ich, dass die Wähler (ich rede ja sonst lieber von Menschen) sich am ehesten ernst genommen fühlen, wenn Sie sich mit ihnen unterhalten und Ihre Anliegen durch eigene Politik umsetzen. Dazu brauchen Sie gewiss keinen Austausch mit Faschisten.

      Viele Grüße
      FBM

      PS: Ich gehöre gewiss nicht mit Herr Galander in einen Topf ;).

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      • Wähler sind Menschen, ja! Aber nicht alle Menschen sind Wähler – daher mein Terminus, der in demokratischen Gesellschaften nicht abwertend klingen darf.

        Ihrer Logik folgend dürfte ich als Vertreter der CDU mit GAR KEINER anderen Partei reden, weil, wenn ich diese beachte, würde ich deren Wähler in ihrer Wahl bestätigen. Das würde ja demokratische Prozesse auf den Kopf stellen – weil Demokratie ist ja gerade die Auseinandersetzung im Parlament, also mit dem freien Wort! Statt mit Gebetsbuch oder mit Waffe, wie woanders üblich.

        Also nein, ihre Argumente gegen die Auseinandersetzung mit den Rechten und für Ignoranz eines (leider nicht unbedeutenden) Teils der Gesellschaft können nicht richtig sein! Zumindest nicht innerhalb einer Demokratie!

        Antworten
        • “Ihrer Logik folgend dürfte ich als Vertreter der CDU mit GAR KEINER anderen Partei reden, weil, wenn ich diese beachte, würde ich deren Wähler in ihrer Wahl bestätigen.”

          Natürlich zeigen sie einem SPD-Wähler durch den Diskurs mit seinen Vertretern, dass seine Wahl einen Einfluss auf die politische Willensbildung hat. Das ist doch auch gut so! Die SPD ist nämlich eine demokratische Partei. Sie zeigen also Interesse für die Meinung anderer Demokraten. Würden Sie sich anders verhalten, also die SPD ignorieren, fiele ihnen das sicher sehr bald auf die Füße.
          Für die NPD gilt das aber nicht. Sie steht jenseits des demokratischen Spektrums und Sie sollten nicht den Eindruck hervorrufen, das wäre anders.
          Ihre Übergeneralisierung ist es hier, die mein Argument scheinbar ad absurdum führt. Sie sollten nicht einfach so demokratische Parteien mit solchen der Neonazis vergleichen.

          Viele Grüße
          FBM

          Antworten
          • Ach ja, da wo Gedanken konsequent zu Ende gedacht werden, “generalisiert man über”. Und obwohl Herr Galander als Verwaltungschef die Aufwandsentschädigungen an die NPD-Abgeordnete regelmäßig und pünktlich bezahlt, soll die CDU so tun, als gäbe es die NPD in den Gremien nicht!

            Na, die Logik erklären sie mal bitte dem einfachen Mann auf der Straße. Ich nicht, weil keine dahintersteckt!

            In dem Augenblick, wo den NPD-Abgeordneten keine Entschädigung mehr gezahlt wird, rede ich auch nicht mehr mit denen. Hier kann ja mal der Galander die Entschlossenheit zeigen, die er von anderen einfordert.

        • Schade Herr Behrendt, ich bin ihnen mit Respekt begegnet und habe mir die Zeit für die Diskussion genommen. Sie steigen jetzt leider aus.

          Ich habe gegen ihr Argument eingewendet, dass man nicht die gleichen Verhaltensmuster gegenüber der SPD zeigen kann, die man für die NPD anwendet. Dagegen bringen Sie leider nichts mehr hervor, außer, dass sie dies womöglich den Menschen auf der Straße nicht erklären können.

          Dabei ist das doch ganz einfach: “Hallo Mensch, nein, wir führen keine Gespräche mit der NPD. Die NPD will letztlich die Demokratie abschaffen und Andersdenkende – also auch uns – unterdrücken. Sie ist politisch konzeptlos und versucht teilweise mit Gewalt und Einschüchterung ihre Vorstellungen durchzusetzen. Wer so agiert, der ist für uns kein Gesprächspartner. Wir hoffen, dass die meisten Wähler der NPD nicht aus Überzeugung ihre Kreuze gesetzt haben und wollen sie mit einem besseren Angebot davon überzeugen, dass wir in unserer Region einiges zum besseren wenden können…für ihr Problem XYZ haben wir zum Beispiel folgende Idee parat…”

          Viele Grüße,
          FBM

          Antworten
          • Sehr geehrter FBM,
            zunächst: bezeichnend ist es, dass die CDU-Kritiker hier allesamt uns sonders unter Kürzeln auftreten. Soviel zu Courage, Offenheit und Mut. Desweiteren stellte ich die fiktive Frage, warum die NPD-Abgeordneten Wahlkampferstattungen, Diäten und Aufwandsentschädigungen bekommen, wenn ich anschließend nur deshalb für rote Straßenlaternen stimme, weil die NPD für grün stimmt. Das macht auf Stadtebene, wenn es um städtische Probleme geht, keinen Sinn! Im Kreistag ist das schon anders, im Land natürlich erst recht.

            So,und jetzt steige ich aus der Diskussion wirklich aus, weil ich mich jetzt im vorpolitischem Raum betätige, nämlich beim Fußballspielen! Auch das ist gesellschaftliches Engagement und ich erreiche mehr, als fruchtlose Diskussionen, wie wir sie gerade führen.

            Hochachtungsvoll – R. Behrendt

  11. Pingback: Anklam: CDU-Mitglied vergleicht NPD-Ausgrenzung mit Judenverfolgung | Fleischervorstadt-Blog - Greifswald

  12. Die Diskussion um den Umgang mit der NPD ist eröffnet und das ist auch gut so.
    Eines will ich hier aber nochmal deutlich klarstellen: Sollte sich jemand durch meinen Vergleich (Markierung der Juden im dritten Reich) persönlich angegriffen fühlen, dann bedauere ich dies. Dies war keinesfalls beabsichtigt. Sollte dies der ein oder andere so verstanden haben, bitte ich dies zu entschuldigen. DIE NPD SOLL HIER KEINESFALLS ALS OPFER DARGESTELLT WERDEN!!!

    Antworten
    • Lieber Herr Schulz,
      Sie schreiben sich hier wirklich pausenlos um Kopf und Kragen. Noch mal: der kritische Punkt an Ihrem Vergleich ist nicht, wie Sie dabei die NPD aussehen lassen, sondern wie Sie die von den Nazis verfolgten Juden dabei aussehen lassen. Das ist in etwa so, wie wenn nach einem schönen Kaffeekränzchen in Anklam niemand das schmutzige Geschirr abgeräumt hat, und jemand mit den Worten “Das sieht ja hier aus wie in Dresden 1945!” an den Tisch tritt.

      Antworten
    • Hallo Marco,

      wer dich kennt, weiß, wie du es gemeint hast.

      Wer dich jedoch MISSVERSTEHEN WILL und ansonsten keine Argumente gegen deine Argumentation hat, der wird sich genau dies herauspicken und aus dir einen Nazi machen. Und damit Herrn Andrejewski & Co. in die Hände spielen.

      Verrückte Welt! ;-)

      Antworten
      • Ich bitte Sie Herr Behrendt. Hier wird doch niemand als Nazi abgestempelt. Und in den bisherigen Beiträgen konnte ich davon auch nichts entdecken. Fakt ist, dass Herr Schulz einen unmöglichen Vergleich gezogen hat. Deswegen ist er noch lange kein Nazi, allerdings ist der gemachte Vergleich so unglaublich dumm, dass man Herrn Schulz empfehlen möchte, doch noch einmal den Geschichtsunterricht der achten Klasse jedweder Schulform zu besuchen, um die grossen Lücken seiner Intelligenz zu schließen.

        Antworten
        • Herr Sapperlot,
          schön, dass Sie Marco Schulz und mich nicht als Nazis abstempeln. Da sind wir uns schon mal einig. Darüber hätten sich meine jüdischen Freunde auch sehr amüsiert.

          Und dumm ist Herr Schulz auch nicht. Und Intelligenzlücken kann man schlecht schließen, bei Bildungslücken ist das schon einfacher. Aber beides haben wir beide nicht nötig – nehmen sie es einfach so hin!

          So, gehe jetzt Fußballspielen, das bringt mehr und macht auch mehr Spaß! ;-)

          Antworten
          • Sehr geehrter Herr Berendt,

            ich hoffe Ihre jüdischen Freunde lesen Ihren Beitrag nicht: “Darüber hätten sich meine jüdischen Freunde auch sehr amüsiert.”

            Seien Sie versichert, dass solch ein Feigenblatt Kopfschütteln bei diesen auslösen würde.

          • Och, das glaube ich nicht. Ich meine jetzt hauptsächlich in Israel lebende Juden, mit deutschen Juden habe ich wenig Kontakt, warum auch immer. Die vor Ort haben soviel Witz und Lebensfreude – trotz der schwieirigen Verhältnisse in der Levante – die würden über solche Diskussionen herzhaft lachen und anschließend einen knochentrocken-komischen Kommentar fallen lassen. Von dieser lebensbejahenden Mentalität können wir Empörungsdeutschen so viel lernen!

      • Ja Marco das sehe ich auch so,

        es gibt kaum jemanden der soviel Zeit und Geld für ehrenamtliche Zwecke ausgibt wie du. Die zahlreichen Aktionen für eine demokratische Bildung werden dann, von irgendwelchen “Nazisjägern” die Mist im Internet Posten oder alle paar Jahre mal für Ihr schlechten Gewissen zur ner Demo rennen versucht kaputt zu machen. Insbesondere die Nachwuchsorganisationen der SPD und Linken treten nur in Erscheinung wenn sie gegen “Rechts” was machen können. Ziemlich leicht meiner Meinung nach. Ich würde gern mal wissen was dort mal im Allgemeinen gemacht wird, um Demokratieverständnis und extremistisches Gedanken gut vorzeitig einzudämmen.

        Antworten
  13. Pingback: Anklamer CDU lässt die Masken fallen « Kombinat Fortschritt

  14. NPD – die neuen Juden? Rechts neben der CDU-Meck/Pomm ist nur noch die Wand? Oh Weh!

    Sehr geehrter Herr Schulz,

    bevor Sie sich den Kopf darüber zerbrechen, ob es denn nun richtig oder falsch sei, die NPD politisch auszugrenzen und daraufhin gleich imaginäre Davidsterne an den Sackos der NPD-Funktionäre heften, sollten Sie sich vielleicht einmal die Zeit nehmen und darüber nachdenken, ob an dieser Stelle ein vergleich mit dem dritten Reich sinnvoll ist. Mir erscheint es so, dass Ihnen sowohl das Bewusstsein und damit die Sensibilisierung für die Geschehnisse im dritten Reich, vorallem die Shoah, fehlt. Das es das deutsche Diktat der xten-Nachkriegsgeneration ist, dass sie sich mit Ihrer geschichtlichen Verantwortung nicht mehr auseinandersetzen möchte und stattdessen lieber bei Ihrer Dorfkirmes Landser-Texte mitgrölt, ist klar, aber Sie als Politiker, sollten es doch vielleicht ein wenig besser wissen. Vor diesem Hintergrund ist mir nicht ganz klar, wie Sie Neo-Nazis, die gegen Menschen hetzen, weil Sie anders denken und weil sie anders Aussehen, mit den Verfolgungen des dritten Reiches vergleichen wollen? Das man in einer wehrhaften Demokratie, als welche sie die Bundesrepublik ständig darstellt, sollte doch – und auch gerade aufgrund der geschichtlichen Verantwortung, die jede/r Bürger*In zu tragen hat – das oberste Gebot das Diktat Theodor W. Adornos sein, das Auschwitz nie wieder sei. Anstatt die deutschen post-faschistischen Resentiments zu überwinden, trinken Sie Kaffee, mit Menschen, die genau auf diesen irrationalen völkischen Vorstellungen geistig hängen geblieben sind. Klar, exkludieren kann man sie nicht, man muss auf kurz oder lang mit Ihnen umgehen, aber 1.: ist der vergleich mit dem dritten Reich in diesem Zusammenhang nicht nur falsch, sondern überaus Geschmacklos und 2.: diskutieren können Sie immer nur mit Menschen die einen Funken Restvernunft bewahrt haben und dazu zählt eben auch, nicht irgendwelchen Rassenideologien aus grauer Vorzeit anzuhängen.

    Ihre Partei hat in der letzten Zeit sehr oft für Furore gesorgt und es entsteht tatsächlich der Eindruck eines weiteren Rechtsrucks der CDU, also noch weiter rechts als bisher, aber mit Ihrem Artikel haben Sie definitiv den Vogel abgeschossen. Das Sie sich noch weiter ein Demokrat nennen, ist vor Ihren wahnwitzigen Vergleichen schon vollkommen absurd.

    Antworten
    • Herr V. H.-K.,
      alle CDU-Kritiker treten hier mit Akronymen auf. Soviel zum Thema mit Courage und Engagement gegen Rechts! Wir beide wissen: dieses Forum wird sowohl von Herrn Galander, als auch von Herr Andrejewski gelesen werden, nur bekennen die einen sich zu ihrer Meinung und die anderen verstecken sich.

      Natürlich nutzen Sie jegliche vernünftige Diskussion aus, um dem politischen Gegner einen Rechtsruck vorzuwerfen. Damit der Druck auf ihre politische Nische (egal ob nun SPD,Grün, Linke, ???) geringer wird! Diese parteitaktischen Spielchen, dazu noch von Leuten, die mit der Deckung eines Akronyms hier auftreten, sind so durchschaubar wie fruchtlos!

      Na, los, machen auch Sie einen ersten Schritt hin zur mehr Zivilcourage! Dennoch bleiben Sie neben dem Mut von Marco Schulz sich mit einem mutigen Artikel derart zu positionieren immer noch ein armes Würstchen!

      Antworten
      • Sehr geehrter Herr Behrendt,
        Sie behaupten, “alle CDU-Kritiker treten hier mit Akronymen auf.”

        Das stimmt nicht. Ich zähle schon zwei Kritiker, die hier mit ihren Blogidentitäten schreiben. Wenn Sie mehr über diese Personen erfahren wollen, schauen Sie sich dort um.

        @daburna: Ich bin wahnsinnig stolz auf uns, dass wir uns das trauen. Das ist Zivilcourage, das ist Löwnmut!

        Antworten
  15. Guten Tag zusammen,

    für die Wählerinnen und Wähler nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern wurde ein eindeutiges Zeichen gesetzt. Dafür meinen herzlichen Dank an die U. Zunächst beweist man mir als Wähler, durch Handeln und viel mehr noch durch Nichthandeln, wie wenig C und wie wenig D in der eigenen Arbeit steckt, Und nun zeigt man sich öffentlich rechts. Eine Bestätigung meines Denkens und meiner schlimmsten Befürchtungen.

    Zitat des Herren, mit dem ich Gott sei Dank weder verwandt noch verschwägert bin:

    “Und nochmal zur Klarstellung: Der Vergleich mit dem dritten Reich war lediglich auf das “Markieren” der Leute mit dem Davidsstern bezogen. Ich wollte ansonsten keinerlei Verharmlosungen anbringen. Wenn das so rübergekommen ist, bedauere ich es.”

    RECHTSchaffener kann man sich nicht positionieren. Diese Aussage, Klarstellung, ist in meinen Augen und meinen Ohren noch widerwärtiger und menschenverachtender als der Ursprungskommentar.

    Ich begrüße den vermeintlichen Frustabbau, der diese Diskussion ausgelöst hat. Besonders begrüße ich, dass die U eindeutig braune Farbe bekennt und damit allen Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit einräumt, sich bei kommenden Wahlen FÜR Demokratie und gegen Rechts und GanzRechts auszusprechen.

    Ich wünsche einen geruhsamen Weltuntergang und den Herren der U ein fröhliches und friedliches Weihnachtsfest, dass sie sicher mit ganz reinem Gewissen und sich keiner Schuld bewusst mit ihren Liebsten feiern werden. Genießen Sie es in aller Scheinheiligkeit und in vollen Zügen, denn so friedlich und fröhlich wird es vielleicht, dank Ihres Nichthandelns, Ihrer Ignoranz, Ihren widerlichen Vergleichen und Ihrer Rechtslastigkeit in Zukunft nicht mehr möglich sein.

    Antworten
    • Die größten Kritiker der Elche, sind meistens selber welche!

      Ja, nehmen Sie jegliche Sachlichkeit aus der Diskussion und werfen Sie der CDU erst einmal ALLES wahllos vor, in der Hoffnung, dass irgendwas trifft und irgendwas hängenbleibt.

      Also ich bin aktives CDU-Mitglied seit 1996. Und sie werfen mir bzw. meiner Partei Rechtslastigkeit, Scheinheiligkeit und Ignoranz?

      Lassen Sie den Quatsch und beteiligen Sie sich lieber an meiner Spendenaktion unter http://www.TransAfrika.info . Ja, geben auch sie mal 40 EUR für einen guten Zweck, dabei brechen Sie sich nichts ab! Aber sie sind ja der “Elch”, und projizieren ihre Scheinheiligkeit, Ignoranz und Einseitigkeit auf uns.

      So, und nun ab auf meine Seite und spenden!

      Antworten
      • Sehr geehrter Herr Behrendt,
        vielen Dank für diesen sehr bestätigenden und erhellenden Kommentar. Der kam ja jetzt wie aus der Kalaschnikow geschossen und ist der Inbegriff der Sachlichkeit.
        Selbstverständlich wünsche ich Ihnen für Ihren guten Zweck viel Erfolg, gutes Stehvermögen und stets ausreichend Rückenwind. Ich persönlich spende meine Energien, Gelder und Wahlstimme grundsätzlich nur solchen Institutionen und Projekten, denen ich mein Vertrauen schenken kann.

        Antworten
      • Lieber Herr Behrendt,

        nochmal das Angebot eines Einführungskurses in das Internet. Die auf der verlinkten Website befindlichen Karten unterliegen dem Urheberrecht. OpenStreetMap erlaubt die Karten und Geodaten per Creative Commons Lizenz zu nutzen, aber auch nur, wenn Sie die Lizenz angeben. In den Nutzungsbedingungen liest sich das so:

        “Es steht dir frei unsere Daten zu kopieren, weiterzugeben, zu übermitteln sowie anzupassen, sofern du OpenStreetMap und die Mitwirkenden als Quelle angibst.”

        Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Spaß bei ihrer Fahrt durch Afrika!

        Mit besten Grüßen

        daburna

        Antworten
        • Rüdiger Behrendt 19. Dezember 2012 at 23:54

          Das ist doch jetzt Quatsch! Der Hinweis mit Link befindet sich auf der Webseite, wenn auch nicht direkt unter der Karte.
          Aber worum geht es hier? Um die Auseinandersetzung mit der NPD oder um ihre Eitelkeit und angebliches Fachwissen? Schicken Sie mir doch eine private Email mit ihren Internettipps und müllen dieses Form nicht mit themenfremden Postings zu.
          Bigi versteht mich!

          Antworten
          • Sie haben den Spiegel leider nicht erkannt, den ich Ihnen jetzt schon öfter vorhielt. Aber immerhin merken Sie, um was es hier eigentlich gehen sollte.

            “Aber worum geht es hier? Um die Auseinandersetzung mit der NPD oder um ihre Eitelkeit und angebliches Fachwissen?”

            Also Willkommen zurück im Diskussionsstrang abseits der Nebelkerzen.

  16. Letztendlich stehen sich hier zwei Formen des Umgangs mit Rechtsextremen gegenüber.

    Einerseits der Diskurs mit Vertretern wie Wählern. Das Werben mit Argumenten und politischen Angeboten.

    Andererseits die Ausgrenzung. Das entfernen von allem mit rechtem Gedankengut “Beschmutztem”.

    Beides Methoden und keine von beiden kann für sich behaupten das Patentrezept zu sein und keine kann behaupten, dass die andere falsch sei.

    Mir persönlich scheint die erste Methode besser. Wir haben uns für Demokratie und Kampf der Meinungen entschieden, darauf basiert unsere pluralistische Gesellschaft. Dem folgt die erste Variante, die zweite wird dem jedoch nicht gerecht.

    Antworten
      • Das sag einmal einer den Nazijägern. Dort fehlt es ziemlich häufig an einer Unterscheidung.

        Aber etwas haben diese drei Gruppen dann doch gemeinsam: Sie sind alles Menschen, sind alle Individuen, haben alle ihre eigene, prägende Lebensgeschichte. Ausgrenzung als individuelle Entscheidung ist in Ordnung, aber woher nimmt man das Recht, das von anderen zu verlangen? Manch einer (zugegeben, im linken Lager seltener) kann nämlich neben der o. g. Trennung noch zwischen der politischen Anschauung und dem restlichen Menschen unterscheiden.

        Antworten
  17. Lieber Leser und Kommentatoren,

    da viele sich anscheinend nicht mit Gepflogenheiten von blogs auskennen, auf welchen mehrere Autoren ihre Beiträge veröffentlichen, anbei der kleine Hinweis, dass die Beiträge der Autoren jeweils immer die Einzelmeinung des Verfassers darstellen und nicht des gesamten Projekts und der daran beteiligten Personen.

    Gruß

    Die Redaktionsleitung

    Antworten
    • Die Redaktion ist dafür verantwortlich, was Leute hier veröffentlichen dürfen. Das kann man schwer umdeuten. Die Grünen müssen auch damit leben, wenn Uli Rose mal wieder über die Stränge schlägt.

      Antworten
      • das stimmt nicht, FBM. KK vom Grünenblog betreibt zwar gern Zensur, wogegen man sich nicht wehren kann. Aber grundsätzlich sollte in Blogs jede Meinung zugelassen sein. Die Verantwortung des Moderators besteht lediglich darin zu sichern, dass keine persönliche Beleidgungen oder strafrechtlich relante Sachen in den Kommentaren stehen.

        Antworten
  18. Wo sich ein NPD-Vertreter an den Tisch setzt müssen Demokraten nicht zurückweichen

    Was der Nordkurier versucht als Affäre hochzuschreiben ist eine absurde Provinzposse. Folgt man der Logik des Journalisten des Nordkurier müssten Demokraten weichen, wenn Rechtsextremisten im Anmarsch sind. Das Gegenteil ist geboten! Es gilt die Plätze im öffentlichen Raum – dazu gehört auch ein Tisch in einem Lokal, welcher als Pausenraum einer Stadtvertretung gilt – für die Demokratie zu sichern und keine von den Rechtsextremisten gewollten “national befreiten Zonen” zuzulassen. Der Bürgermeister von Anklam hat sich ganz offenbar verrannt. Er versucht, den notwendigen Kampf gegen die Feinde der Demokratie als Schutzschild gegen eigene Unzulänglichkeiten hochzuheben. Ein peinliches Spiel, traurig und ein Schaden für die demokratische Kultur ist allerdings, dass er dabei von einem Journalisten des Nordkurier unterstützt wird. Die Zeitung sollte noch einmal über ihre publizistischen Grundsätze nachdenken!

    Antworten
    • “Es gilt die Plätze im öffentlichen Raum für die Demokratie zu sichern und keine von den Rechtsextremisten gewollten “national befreiten Zonen” zuzulassen.”

      Sehe ich genauso. Das beginnt wie Sie schrieben bei den Pausentischen und stelle ich mir in etwa so vor:

      Andrejewski: “Darf ich mich dazusetzen?”
      Schulz: “Nein, unsere Fraktion sitzt in der Pause nur mit Vertretern demokratischer Parteien zusammen. Für rechte Scharfmacher ist hier kein Platz!”.

      Antworten
  19. An den vielen kommentaren lese ich, was doch so eine Fotografie und ein gemeinsamer Kaffetisch so mit sich bringen – nämlich über offene und nicht ausgesprochene Themen danach zu sprechen.
    Ich kann nur sagen, wir waren mal lauf der Straße für eine offene Meinung und die muß und darf jeder sagen. Aber ich hatte schon den Eindruck – bei uns war wieder ein Meinungsverbot in Sicht.

    Antworten
  20. Na endlich ist es amtlich: Die Anklamer CDU stellt nach einem Kaffekränzchen mit der NPD fest, dass die Nazis wegen Ihrer “Verfolgung” die “neuen Juden” sind. CDU Politker Schulz vergleicht auch gerne mal mit der SED und den Linken und blubbert etwas von Demokratie und dass man die NPD nicht ausschliessen darf und man einen Diskurs suchen sollte. Was Schulz vergisst, NPD Wähler darf man nicht ausschliessen, richtig, aber Funktionäre, die dieses rassistische System mit aufgebaut haben, gehören gemieden, wenn nicht sogar in den Knast. Jede Wählerstimme für die CDU ist auch mit eine Stimme für die NPD. Das ist nicht nur im Land so, auch im Bund kann man Beispiele erkennen. Das darf und sollte man nicht vergessen. 2013 ist Bundestagswahl.

    Antworten
    • Ja, richtig!!!

      Und die Stimmen für SPD und Grüne und Piraten sind ebenfalls Stimmen für die NPD! Und die für die Linken erst recht! Alles Rassisten, alles Scharlatane, nur ich und der wahnsinnig mutige, weil unter seinem vollständigen Namen offen seine Meinung sagende HP aus B. – wir beide sind Helden und die einzig wahren Aufrechten!

      VENCEREMOS! Jippppiiiiiiii…..

      Antworten
    • @HP aus B.

      Die LINKE ist der Rechtsnachfolger der SED!!! Hast du was nicht mitgeschnitten? Da sitzen heute noch jede Menge Leute von damals, sicher haben davon die wenigsten selbst bespitzelt, gefoltert oder an der Mauer geschossen, ABER sie haben dieses Regim ermöglicht und getragen!

      Die NPD mag zwar Ähnlichkeiten mit der NSDAP aufweisen, ist aber weder deren Rechtsnachfolger, noch beherbergt sie ehemalige NSDAP-Mitglieder! Kriminelle und Verbrecher gibt es in jeder Partei und jedem Verein, aber die Sippenhaft hat Deutschland doch wohl glücklicherweise schon lange hinter sich gelassen!

      Antworten
  21. “…die Frage gefallen lassen, ob wir tatsächlich Menschen zwanghaft meiden wollen, nur weil sie einer anderen, momentan noch legalen Partei angehören. Ich erinnere gern an das dritte Reich. Dort wurden solche Bürger letztlich sogar markiert, damit jeder sehen konnte, dass dieser Mensch wegen seiner Anschauung bzw Religion ein Staatsfeind ist.”

    das ist ja eine ganz neue Sichtweise: im dritten Reich wurden also NPD-Abgeordneter markiert und ausgesondert?

    Ihre Argumentation ist zum Kotzen und verunglimpft die Opfer des Faschismus, und Sie machen es sich mit den Nazis von heute gemütlich. Pfui

    Antworten
    • @C. Müller-Gödecke

      Bullshit! Das ist Wortverdreherei, es geht darum, dass immer mal irgendeine Minderheit in der Geschichte unterdrückt wurde. Deshalb wurde unser Grundgesetz so geschrieben, dass sich derartiges nicht wiederholen kann, egal um welche Minderheit es gerade geht.

      Alle die hier solche Unterdrückung fordern und fördern lehnen damit das Grundgesetz und damit auch die Freiheitlich-Demokratische-Grundordnung ab! Herzlichen Glückwunsch, sie haben sich soeben selbst zum Verfassungsfeind erklärt und sich mit der NPD auf eine Stufe gestellt!

      Passen sie bloß auf, dass sie als Verfassungsfeinde nicht die nächsten sind, die verboten werden…

      Antworten
      • ” es geht darum, dass immer mal irgendeine Minderheit in der Geschichte unterdrückt wurde.”

        Wieso schreiben Sie hier nicht den nächsten Gastbeitrag. Ihr verharmlosender Blick auf die Shoa würde sich hier ganz gut in den Pommern-Blog einpassen.Ich kann auch beim besten Willen nicht erkennen, was daran Unterdrückung sein soll, darauf zu verzichten, mit jemanden wie Andrejewski Bier oder Kaffee zu trinken. Und eine Ablehnung des Grundgesetzes ist das auch nicht. Was schreiben denn hier nur für Leute…

        Antworten
      • Wo wird denn die NPD unterdrückt? Muss Herr Pastörs, muss Herr Andrejewski etwa um sein Leben bangen, wenn er auf die Straße geht? Sie darf frei demonstrieren und hat die gleichen Rechte wie ein Mitbürger, der der CDU, SPD, Linken, Grünen oder gar keiner Partei angehört. Er kann sich betrinken, Lotto spielen usw. wie jeder andere auch.

        Was einen Nazi nur von allen anderen Menschen unterscheidet, ist, dass seine politische Einstellung gesellschaftlich nicht akzeptiert wird, bzw. als gesellschaftlich nicht akzeptabel angesehen wird.

        Wenn eine Demokratie anfängt, antidemokratische und rassistische Weltanschauungen zu akzeptieren, gerät sie in eine ganz deutliche Schieflage. Schließlich ist es der Selbsterhaltungstrieb der Demokratie, dass sie antidemokratische Weltanschauungen gemeinschaftlich ablehnt. Zumindest sollte es so sein.

        Nazis werden nicht unterdrückt. Sie sind auch keine gesellschaftliche Minderheit, sondern eine politische Minderheit. In einer Demokratie, die auf Grundlage des Mehrheitsprinzips und nicht auf Grundlage des Konsensprinzips arbeitet, ist es immer so, dass eine politische Mehrheit eine politische Minderheit mehr oder weniger punktuell “unterdrückt”. Da die NPD allerdings demokratiefeindlich eingestellt ist, ist es keine punktuelle, sondern eine deutlich weitergehende “politische Unterdrückung”. Es wäre auch grotesk, wenn dem nicht so wäre. Denn: Sobald Auffassungen der NPD mehrheitsfähig werden, hört dieses Land auf, eine Demokratie zu sein.

        Nun noch etwas zur Judenverfolgung, da die CDU ja scheinbar doch recht geschichtsresistent zu sein scheint, oder aber gesellschaftliche Unterdrückung, also Unterdrückung per Gesetz von der bloßen Ausgrenzung/ radikalen Ablehnung politischer und ideologischer Auffassungen nicht zu trennen vermag: Juden mussten sich mit einem Davidsstern markieren lassen, wanderten später ins KZ, durften keine öffentlichen Parks besuchen etc..

        Erkennen Sie langsam den Unterschied?
        Daher ist der hier zurecht am heftigsten Kritisierte Satz von Marco Schulz tatsächlich vollkommener Unsinn und keineswegs Wortverdreherei. Der Satz steht so geschrieben und lässt keine andere Lesart zu. Mag sein, dass man sagen kann, er hat es nicht so gemeint. Das ändert aber nix daran, dass er da so geschrieben steht.

        Antworten
  22. guten tag herr marco schulz,

    ich möchte ihnen sagen, dass ich ihren kommentar als ehrlich, durchdacht und absolut diplomatisch formuliert empfinde!

    die menschen, die hier die faschismus-keule schwingen werden sich hoffentlich sehr bald in grund und boden schämen und ihr missverständnis von demokratie hoffentlich – wenn auch spät – durchschauen und es zukünftig besser machen.

    lassen sie sich nicht von pseudo-politikern und andersartig geprägten faschisten verunsichern. treiben sie einfach mehr leute auf, die ihnen hier zur seite stehen – so wie all die pseudos hier.

    Antworten
  23. Lieber Herr Rüdiger Behrendt,

    mal abseits der ganzen NPD meets CDU zum Käffchen Thematik, biete ich ihnen gerne einen Einführungskurs in das ominöse Internet an. So gehört die Verwendung von Pseudonymen seit jeher dazu, das ist nichts Böses. Wenn die Betreiber des Blogs – also die CDU Vorpommern – keine Pseudonyme sondern Klarnamen in den Kommentaren haben möchte, dann sollte das kommuniziert werden, ansonsten akzeptieren Sie diese Gepflogenheit einfach. Die Verwendung von Pseudonymen hat keineswegs etwas mit einem Fehlen von “Courage, Offenheit und Mut” zu tun, wie Sie weiter oben schreiben. Die CDU kann ich auch mit vollem Namen kritisieren und das mache ich auch an andere Stelle.

    Willkommen im inzwischen veralteten Web2.0!

    Mit besten Grüßen

    daburna

    Antworten
    • Vielen Dank für die Belehrung, nun habe ich es begriffen! Entschuldigung, dass ich mich an die Spielregeln des Internets nicht gehalten habe, wo §1 lautet: Veröffentliche nie deine Meinung unter deinem Namen!

      (… wenn Deburna wüsste, womit ich mein Geld verdiene …. ;-)

      Antworten
  24. Ich komme ursprünglich aus Anklam und in diesem Moment – sehr geehrter Herr Schulz- schäme ich mich einfach nur. Sie haben sich und Ihrer Partei und vor allem Anklam einen Bärendienst erwiesen, das macht mich traurig und auch ein bisschen wütend.
    NPD – Funktionäre sind keine kleinen Kinder die man mit ein bisschen “gut Zureden” von ihrer beschämenden Ideologie abbringt, deshalb sind Ihre Erklärungsversuche einfach nur arm und sehr fragwürdig. Ich stimme Ihnen zu, dass man die NPD mit Argumenten (im Plenarsaal wohlgemerkt) schlagen sollte, jedoch außerhalb irgendwelcher Gremien und Sitzungen sollten sie die Abweisung erfahren, die sie so vielen Menschen in Deutschland gerne entgegenbringen.

    Antworten
    • na, das rauszukriegen war ja nun wirklich nicht schwer. Übrigens versteckt sich auch daburna nicht hinter einem Pseudonym (was eigentlich falsch ist, denn es handelt sich um einen Nicknamen). Denn ein Klick und schon bin ich in seinem Blog, ein weiterer Klick auf Impressum und ich weiß, um wen es sich handelt.

      Antworten

      Antworten
  25. MiMiMiMi…..

    Lieber Marco vielen Dank für deine ehrliche Meinung. Ich kann dich nur unterstützen.

    Der Kampf gegen Extremismus muss natürlich weiter geführt werden. Das gilt für Links UND Rechts. Wir als Junge Union engagieren uns schon seit Jahren in diesem Bereich und lehnen die Politik der NPD selbstverständlich ab.

    Aber jemanden einen Sitzplatz zu verwehren, weil er Mitglied der NPD ist, ist schlicht und einfach unhöflich. Ich kann das Verhalten von Herrn Lehrkamp nachvollziehen und hätte genauso gehandelt.

    Auch ich lehne die Inhalte der NPD ab und bin ein Gegner von Gewalt und jeglichem Extremismus, aber solange es diese Partei gibt, müssen wir die NPD mit Argumenten bekämpfen. Und das funktioniert nur, wenn man diesen Menschen spricht. Wenn man mit den Wählern und auch mit den Mitgliedern der NPD immer wieder diskutiert und ihnen durch logische Argumente klar macht, dass Ihre Politik schlicht und einfach Blödsinn und Menschenverachtent ist und den Menschen bessere Alternativen bietet, dann verschwinden diese Leute bald von der Bildfläche.

    Eine Demokratie muss solche Meinungen aushalten. Wie schon gesagt wurde, redet man mit ehemaligen SED-Mitgliedern ja auch ganz normal, obwohl die Geschichte der DDR erst vor 23 Jahren endetete.

    Antworten
    • “Der Kampf gegen Extremismus muss natürlich weiter geführt werden. Das gilt für Links UND Rechts.”

      Die Gleichsetzung von linkem und rechtem Extremismus ist noch unsinniger als die Extremismustheorie als solche. Meine Güte, ich hätte gedacht derartige Fehlgriffe würde man durch Schulungen der JU dann doch irgendwann mal zu verhindern wissen.

      “Aber jemanden einen Sitzplatz zu verwehren, weil er Mitglied der NPD ist, ist schlicht und einfach unhöflich. Ich kann das Verhalten von Herrn Lehrkamp nachvollziehen und hätte genauso gehandelt.”

      Es geht nicht um NPD-Wähler oder -Mitglied, sondern um Abgeordnete, oder? Wer den Schuss noch nicht gehört hat: Diese Neonazis sind rücksichtslos und brutal. Sie verbreiten Hass und Hetze. Und euer Problem ist dann eines der Höflichkeit? Im Ernst?

      “…aber solange es diese Partei gibt, müssen wir die NPD mit Argumenten bekämpfen. Und das funktioniert nur, wenn man diesen Menschen spricht.”

      Das kann man in einem Parlament machen. Natürlich sollte man dort die Hetzreden von Andrejewski und Co. dort argumentativ bekämpfen. Hier geht es aber um die Freizeit, um die Kaffeepause. Und wir sind empört, dass ihr euch dort freiwillig dieser Gesellschaft aussetzt.

      “Wenn man mit den Wählern und auch mit den Mitgliedern der NPD immer wieder diskutiert und ihnen durch logische Argumente klar macht, dass Ihre Politik schlicht und einfach Blödsinn und Menschenverachtent ist…”

      Die Menschenverachtung gehört zu deren Menschenbild. Ihnen mitzuteilen, dass ihre Ansichten menschenverachtend sind, dürfte somit keinerlei Effekt haben. Wie viele NPD-Mitglieder hast du denn letztes Jahr so bekehrt?

      “Eine Demokratie muss solche Meinungen aushalten.”

      Eine Demokratie muss so eine Partei endlich verbieten. Das würde ja dann endlich auch eure Abgrenzungsprobleme lösen.

      Antworten
      • @ FBM:

        “Die Gleichsetzung von linkem und rechtem Extremismus ist noch unsinniger als die Extremismustheorie als solche. Meine Güte, ich hätte gedacht derartige Fehlgriffe würde man durch Schulungen der JU dann doch irgendwann mal zu verhindern wissen. ”

        Woher nehmen sie die Weisheit? Wenn Extremismus an sich Unsinn ist, warum ist es Rechtsextremismus dann nicht?

        “Es geht nicht um NPD-Wähler oder -Mitglied, sondern um Abgeordnete, oder? Wer den Schuss noch nicht gehört hat: Diese Neonazis sind rücksichtslos und brutal. Sie verbreiten Hass und Hetze. Und euer Problem ist dann eines der Höflichkeit? Im Ernst? ”

        Hass und Hetze? Im Ernst? Sie tun dies genaus so! Lesen sie sich doch mal ihre Kommentare durch! Wenn das keine Hetze ist, dann frage ich mich, was sie konkret darunter verstehen?

        “Das kann man in einem Parlament machen. Natürlich sollte man dort die Hetzreden von Andrejewski und Co. dort argumentativ bekämpfen. Hier geht es aber um die Freizeit, um die Kaffeepause. Und wir sind empört, dass ihr euch dort freiwillig dieser Gesellschaft aussetzt.”

        “Während der Pause der Stadtvertretersitzung am vergangenen Donnerstag geschah es…” – Können sie nicht lesen oder was ist an dieser Aussage nicht zu verstehen? IN DER PAUSE DER STADTVERTRETERSITZUNG! Das ist keine Freizeit – oder machen sie ihre Pause nach der Arbeit?Sie Armer – entweder haben sie einen ganz miesen Chef, oder sie haben keine Arbeit!

        “Die Menschenverachtung gehört zu deren Menschenbild. Ihnen mitzuteilen, dass ihre Ansichten menschenverachtend sind, dürfte somit keinerlei Effekt haben. Wie viele NPD-Mitglieder hast du denn letztes Jahr so bekehrt?”

        “Bekehrt”? Das ist es, was ihnen vorschwebt! Und ist es nicht ebenfalls menschenverachtend, Menschen wegen ihrer (ihnen unterstellten) Meinung zu verachten? Selbstredend!

        “Eine Demokratie muss so eine Partei endlich verbieten. Das würde ja dann endlich auch eure Abgrenzungsprobleme lösen.”

        Eine Demokratie kann nicht verbieten! Eine Demokratie spiegelt den Willen aller Menschen wider! Scheinbar haben sie da grundsätzlich etwas nicht verstanden!

        Antworten
        • Liebe Hanna,

          entschuldige bitte die nun folgende Feststellung: Ich habe selten so dummes Zeug gelesen wie von Ihnen!!!

          “Hass und Hetze? Im Ernst? Sie tun dies genaus so! Lesen sie sich doch mal ihre Kommentare durch! Wenn das keine Hetze ist, dann frage ich mich, was sie konkret darunter verstehen?”

          Der Rest ihrer kruden Anshuldigungen zu kommentieren wäre reine Zeitverschwendung, da jeder vierzehnjährige ihre polemischen Ausfälle gegen FBM durschaut. Lassen sie es gut sein.
          Die Beiträge von FBM sind argumentativ, begründet und kausal. Ich habe selten so ein hohes Maß an Sachlichkeit in einer Blogdiskussion erlebt. Wo sie hier Hetze sehen, ist mir absolut unbegreiflich.

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          • Unhöflicher Sapperlot ,

            polemisch? Nun, sie sind der/die jenige/r der mich als dumm beleidigt und selber keinerlei Sachargumente bringt. Dies trifft für Herrn FBM genauso zu. Scheinbar weiß er dies, es kommt ja keine Reaktion mehr. Sollten sie FBM sein – trauriger Versuch!

            Aber beantworten sie doch mal meine Gegenfragen! Wird nichts, ne? Dafür sind sie offensichtlich zu dumm !

            Jemand der es befürwortet, andersdenkende Menschen auszugrenzen bzw. öffentlich fertig zu machen unterscheidet sich kein Stück weit von denen, denen er dieses Verhalten vorwirft! Die NPD Abgeordneten sind vom Volk gewählte politische Vertreter! Diese Wähler, die unsere Demokratie darstellen, haben diese Partei/Menschen gewählt! Wo kämen wir denn hin, wenn alle tendenziösen Parteien in Deutschland untergraben werden!

            Ich kann mir vorstellen, wie ihres und das Ego anderer rumjault, wenn es mit den eigenen Fehlern konfrontiert wird, aber ihr Ego müssen sie schon selber in den Griff bekommen! Aus dem Hinterhalt schießen wie sie es tun, ist keine Kunst. Dafür darf man auch nicht intelligent sein, sonst wäre einem selber ja ein solches Verhalten zu blöd UND man würde die offensichtliche Gefahr der Ausgrenzung und der Unterdrückung durch ein solches Verhalten – ihr Verhalten – erkennen und korrigieren!

    • Michael Galander 20. Dezember 2012 at 00:18

      Diese Aussage und Unterstützung für Marco Schulz ist einfach nur armselig. Hätte Herr A. von der NPD mich gefragt hätte ich ihm gesagt nein bei uns ist kein Platz für Leute für Sie ! Nehmen Sie sich einen der freien (!) Tische nebenan. Ihr habt euch in eurer Auseinandersetzung mit der NPD und ihren Funktionsträgern total verrannt – kehrt endlich um – gebt zu das ein Fehler was ihr hier veröffentlicht habt. Nur dann kann man euch vielleicht noch den Glauben schenken, dass ihr gegen Rechtsextremismus eintretet wie dies euer Innenminister fordert ! M. Galander

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        • @Michael Galander

          Wann geben Sie denn mal Ihre unzähligen Fehler zu? Am besten gleich mal vor Gericht! Damit ist der Bevölkerung weitaus mehr geholfen!!! Sie wollen doch nur von sich selbst ablenken, nach dem Motto: man muss nichts Gutes tun, es reicht die anderen schlecht aussehen zu lassen. Was hält sie eigenlch davon ab, besagtes Foto zu veröffentlichen?

          PS: Im Übrigen fand ich die Überschrift: “Bürgermeister Galander drückt ab” menschenfeindlich und sehr, sehr unglücklich gewählt, aber mit Jägern und so kennen sie sich ja aus…

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        • Ist es richtig Feuer mit Feuer zu bekämpfen? Die NPD und die rechte Szene setzt auf Polarisierung, Ausgrenzung, Hass und Einschüchterung. Das sind nur einige Gründe, weshalb diese Politik abgelehnt wird. Was unterscheidet Ihr agieren von den Methoden? Sie nehmen natürlich für sich in Anspruch für eine gute Sache zu sein. Die Absicht nehme ich Ihnen auch ab, aber diesen Anspruch haben die Nazis auch. Sind es nicht die Methode, der Umgang miteinander, der ernst gemeinte Wille eine Lösung zu finden und die Offenheit für ungewohnte Wege mit der wir uns wirklich unterscheiden könnten und vielleicht zu anderen Ergebnissen kommen. Der Staat kann eine Partei verbieten. Die Menschen werden bleiben. Deshalb finde ich es richtig, den direkten Kontakt zu suchen, auch wenn klar ist, dass sich Menschen nur langsam und manchmal gar nicht ändern.

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  26. na, das rauszukriegen war ja nun wirklich nicht schwer. Übrigens versteckt sich auch daburna nicht hinter einem Pseudonym (was eigentlich falsch ist, denn es handelt sich um einen Nicknamen). Denn ein Klick und schon bin ich in seinem Blog, ein weiterer Klick auf Impressum und ich weiß, um wen es sich handelt.

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          • Carsten Schönebeck 19. Dezember 2012 at 22:45

            Oha Herr Behrendt, das ist natürlich ein Argument. Könne sich jetzt bitte alle die keine Gewerbesteuern zahlen aus der “Debatte” zurück ziehen? Dann hat Herr Behrendt auch endlich anzeigt sich seiner Homepage zu widmen…

          • Schön auf einen freundlichen Hinweis (Andere hätten jemanden aus dem IT-Sektor wegen so einer kleinen technischen Lappalie verspottet) mit einer vollkommen themenfremden Frage zu reagieren. Aber ich antworte dennoch gerne. Nein ich zahle keine Gewerbesteuer, Kleinunternehmer und so, aber ich esse fast jeden Tag eine Banane. Und Sie?

          • @Herr Schönbeck: auch, und jeder der einen Rechtschreibfehler in der Firmenbeschreibung hat ebenfalls?
            Nein, wenn Piraten meinen, dass sie allein Medienkompetenzen hätten, dann ist das 1.) hier kein gewinnbringender Beitrag zur Diskussion und 2.) hat das Internet auch schon vor der Gründung der Piraten funktioniert.
            Mein Fehler war es auf diese Diskussion mit daburna einzusteigen. Er ist sicherlich ein feiner Kerl und investiert eine Menge Zeit in seinen Blog. Auch ich hätte ein paar Anregungen und Hinweise zu seinem Blog, aber auch das gehört hier nicht rein.
            @Daburna: Interesse? Ich meine das ernst und fair! Dann einfach eine Email an mich – das ist jetzt keine Ironie oder “Falle”!

        • @daburna: vielen Dank für den Hinweis! ;-) Sie haben recht, habe ich gleich geändert. Wenn Ihrem wachsamen Auge noch mehr auffällt – immer her damit! Gern auch als Email.

          PS: Soll keiner sagen, die Betätigung auf dem Pommernblog brächte niemanden voran. ;-)

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  27. ..ich erinnere gern ans dritte Reich….toller Vergleich! Man mag Galander und seine Aktion ja moegen oder nicht-solche “Argumentation ” aber ist voellig deplatziert! Mit offensiver Auseinandersetzung mit der NPD hat das nix zu tun! Das die CDU-Landesspitze dazu schweigt, spricht Baende! Und: auch an der groessten Kaffeetafel muss man einen geistigen Brandstifter wie Andrejewski nicht Platz nehmen lassen-ein einfaches Nein reicht da schon aus…

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  28. “Ich erinnere gern an das dritte Reich”
    Ich könnte mir gut vorstellen, der Autor hat gar keine Erinnerungen daran. Und selbst wenn dieser CDU-Frontkämpfer damals schon gelebt hätte, würde er sich wohl nur unter mehr als zweifelhaften Gegebenheiten “gern” daran erinnern.

    Wie kann man nur Provinz-NPDler mit verfolgten Juden vergleichen???

    Und warum distanzieren Sie sich als Vorzeige-Demokrat nicht von den Verfassungsfeinden, sondern rechtfertigen auch noch ihre Nähe, weil Sie ja auch ehemaligen Stasi-Verbrechern “Guten Tag” sagen? Alles in einen Topf: Nazi-Schweine, 6 Millionen ermordete Juden, Stasi-Schergen. Dann einmal umrühren und fertig ist der sich mit Extremismus auseinander setzende Polit-Profi, der meint, sich damit auch noch profilieren zu können, oder was? Das erscheint mir doch alles sehr wirr.

    Übrigens: Wäre ich ihr zwielichtiger NPD-Smalltalk-Kamerad, ich würde mich derbe beleidigt fühlen, weil sie mich mit Juden gleichgesetzt haben und eine Entschuldigung fordern.

    Sie sind nicht tragbar. Konsequenterweise müsste Sie ihre Partei wegen dieses hemdsärmeligen Gedöns absägen.

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    • @Kai
      | Übrigens: Wäre ich ihr zwielichtiger NPD-Smalltalk-Kamerad, ich würde mich derbe beleidigt
      | fühlen, weil sie mich mit Juden gleichgesetzt haben und eine Entschuldigung fordern.

      Hast du den Schuss nicht gehört? NIEMAND setzt hier den Holocaust mit der heutigen menschenverachtenden Umgangsweise mit sog. Systemfeinden gleich!

      Und um dir mal zu zeigen wie das ist, wenn man nur das versteht, was man verstehen will:

      Ich weiß jetzt also das der Kai die STASI-Verbrechen nicht nur leugnet, sondern auch noch gut heißt! Alle Welt soll es wissen, der Kai will das Menschen, die nur ihre Freiheit wollen an der Grenze erschossen oder in geheimen Gefängnissen gefoltert werden!

      Das erklärt dann auch deine menschenverachtende Meinung.

      Hat vielleicht auch jemand mal daran gedacht, dass der Herr Galander noch von seiner eigenmächtigen Vergabe von Jagdrevierflächen ablenken muss? Oder, dass der Herr Marco Schulz bei der letzten Bürgermeisterwahl sein stärkster Konkurrent war?

      Die wirklichen Fakten werden in solchen Diskussionen immer außen vor gelassen und mit solchem Dummgequatsche wird der eigentliche Kern zerredet!

      Antworten
      • Herr Marco,

        SED und NPD/NSDAP gleichzusetzen ist der typische fatale Fehlgriff, der bedauerlicherweise auch häufig der CDU/CSU unterläuft, wie man unschwer bei Herrn Marco Schulz erkennen kann.

        Aus dieser Meinung nun wiederrum zu machen, man würde die Opfer der SED-Diktatur gutheißen, ist die typische Frechheit von Leuten, die jedes Maß verloren haben.

        Aber um mich mal auf Ihr Niveau zu begeben: NSDAP, CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP und Linkspartei. All deren Mitgleider haben stets mit (angeblich) guten Gründen Tod, Gewalt, sowie mit Ausnahme der Linken Krieg gebracht. Ich erinnere da mal an unsere deutsche Waffenlieferungen, mit denen regelmäßig weltweit Zivilisten plattgemacht werden. Oder an deutsche Zivilisten, die man weilland in der Argentinischen Diktatur verrecken ließ, weil man mal stattdessen an Argentinien Mercedes-Benz liefern musste, menschenleben gegen Mercedes, hat doch was oder? Dergleichen Totesopfer von allen derzeit im Bundestag vertretenen Parteien gibt es noch mehr.

        Jetzt begebe ich mich auf Ihr Niveau und sage: Alles diesselbe Soße! NSDPA=SED=CDU=CSU=SPD=Grüne=FDP.

        Nein, ist es eben nicht. Höchstens nach Kindergartenlogik.

        Und wer 6 Mio. ermordete Juden, nebst 20. Mio. toten Russen, insgesamt 50. Mio. toten Europäern mit den Tausenden Opfern der SED-Diktatur gleichsetzt, bei dem darf man sich fragen, ob er für politische Lageeinschätzungen auch nur ansatzweise taugt.

        Und dieser Rat gilt auch für Herrn Marco Schulz.

        Antworten
  29. Und auf einer Seite, auf der die Autoren so demokratieverdächtige Pseudonyme wie “Zecken-Zange”, “Nazi-Wähler” schreiben, heißt es dazu:

    Aber mal im Ernst , die Jungs von der CDU haben also doch Geschmack , wenn sie sich zu den Kameraden setzen .

    Kein Link, googlen Sie selbst.
    DAS sind die Typen, die die Arbeit Ihrer Gesprächspartner erledigen!

    Antworten
  30. Sehr geehrter Herr Schulz,

    leider teile ich Ihre Ansichten nicht im geringsten, und alles, was Sie als Erklärung für das Verhalten der Anklamer CDU-Abgeordneten anführen, verstärkt den Eindruck, dass Sie – wie ja schon viele hier geschrieben haben – keinen blassen Schimmer davon haben, was Sie reden.

    Sie können freilich Kaffee trinken mit wem Sie wollen, aber tun Sie nicht so, als sei dies eine bewusste politische und erzieherische Maßnahme – das ist Unfug und hält die Leser dieser Internetseite für Narren.

    Ich bin seit Jahren CDU-Wähler, auch wenn meine lokalen Abgeordneten in keiner Weise dem entsprechen, was ich unter verantwortungsvollen, konservativen Politikern verstehe. Mit Ihren Einlassungen haben Sie meine Geduld überstrapaziert, und ich bekenne: Die CDU wird auf lokaler und Landesebene von mir keine Stimme mehr erhalten. Wieso positioniert sich der Landesvorsitzende nicht zu diesen skandalösen Ereignissen in Anklam? Wer schweig, duldet!

    Zuletzt noch etwas zu Ihrem Vergleich: Natürlich kann man die verfolgten Juden des Dritten Reichs und die Anklamer NPD-Abgeordneten vergleichen, und jeder, der sagt, man könne dies nicht, hat es bereits getan. Dennoch stellt sich die Frage, was der Gegenstand des Vergleichs sein soll, in Ihrem Falle wohl das Faktum der Ausgrenzung. Und hier wären wir am entscheidenen Punkt: Sind Sie der Meinung, dass die Ausgrenzung der Juden durch die Nationalsozialisten und die der NPD-Abgeordneten durch die Mandatsträger der demokratischen Parteien quantitativ und qualitativ auf einer Ebene liegen? Und wenn Sie nicht dieser Meinung sind, warum bemühen Sie dann diesen Vergleich, wenn Sie nur sagen wollen, dass Sie nicht unhöflich sein sollten? Ist das reine Provokation? Ist Ihnen der Holocaust schon so weit entrückt, dass Sie ihn “mal eben so” erwähnen, um Ihrer Argumentation etwas Kraft zu verleihen? Mit konservativer Politik hat das nichts zu tun (dass Sie mit Nazis Kaffee trinken übrigens auch nicht, Adenauer hätte Ihnen was erzählt!).

    Antworten
  31. Zitat: “Ich erinnere gern an das dritte Reich. Dort wurden solche Bürger letztlich sogar markiert, damit jeder sehen konnte, dass dieser Mensch wegen seiner Anschauung bzw Religion ein Staatsfeind ist.”

    Man sollte nie gern an das dritte Reich erinnern wollen, aber wenn Sie es schon tun, dann verkürzen sie bitte nicht die Geschichte, um sie in die Ihnen genehme Gegenwarts-Version einzubetten.

    Die ‘Markierten’ des Dritten Reichs mussten dies über sich ergeben lassen, nicht um gemieden werden zu können, sondern als Vorstufe zu der tatsächlichen Auslöschung dieser Personen.

    NPD-Mitglieder, und auch von denen natürlich nur jene, die dem Grundgesetz widersprechende Realitätsauffassungen teilen und u.a. bestrebt sind, Gewalttaten zu verüben, das Volk zu verhetzen et cetera, sind nicht zu meiden. NATÜRLICH NICHT! Der Bürgermeister einer jeden Stadt sollte versuchen, die Partei als das zu denunzieren, was sie ist: eine noch legale Front einer sehr illegalen Bewegung, die übrigens nicht nur illegal, sondern auch ekelhaft, verstörend und absolut sinnfrei agiert.

    Jeder Mensch, der 75 Jahre nach der weltweiten Zurschaustellung der absoluten Sinnlosigkeit rechter deutscher Ideen noch an diesen festhält, hat keine Beteiligung an einem Gespräch verdient. Und dieses Gespräch ist eben Demokratie, die nicht ausgrenzt, sondern zur Beteiligung einfach jeden auffordert. D.h. mitnichten, dass jeder mitmacht, aber wohl, dass jeder mitmachen kann, wenn er sich an die Regeln hält. Und die NPD hält sich nicht an die Regeln, sondern versucht sie zu unterhöhlen.

    ZUM KOTZEN. Anklam, wach auf.

    Beste Grüße
    Reiner

    Antworten
  32. Mal eine Meinung aus einem wirklich demokratischen Land – der Schweiz
    Erstens lässt man sich als Oberhaupt einer Stadt nicht auf so ein Niveau herab.
    Zweitens ist es jeden seine eigene Anglegenheit mit wem man am Kaffeetisch sitzt, das geht niemanden etwas an.
    Dritten sind alles Menschen und vielleicht sogar gar Nachbarn und deshalb sollte nicht Hass gegen einzelne Personen geschürt werden.
    Viertens sollte man miteinander und nicht gegeneinanger arbeiten, egal was für eine Partei, denn es gibt viele gemeinsame Ziele. So wird das nichts! In Anklam sieht man doch wo diese ewigen Streitigkeiten hinführen. Alle, wirklich alle sollten endlich begreifen, dass es einzig und allein um das Wohl des Volkes geht und nicht um das Wohl der Abgeordneten und deren Parteien!

    Antworten
    • In der wirklich demokratischen Schweiz wurde das Frauenwahlrecht wann nochmal eingeführt, 1971? Ihr Kommentar drängt die Vermutung auf, dass sie keinen blassen Schimmer davon haben, über wen hier gesprochen wird. Bedienen Sie bitte eine Suchmaschine ihrer Wahl und informieren Sie sich über Michael Andrejewski, anschließend überdenken Sie bitte ihre 4 Punkte.

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  33. Pingback: Eklat in Anklam: CDU-Politiker vergleicht NPD-Ausgrenzung mit Judenverfolgung » Schulz, Galander, Anklamer, Bürgermeisters, Nordkurier, Gaststätte » Störungsmelder

  34. ” Ich erinnere gern an das dritte Reich. Dort wurden solche Bürger letztlich sogar markiert, damit jeder sehen konnte, dass dieser Mensch wegen seiner Anschauung bzw Religion ein Staatsfeind ist.”

    Schön, dass Sie sich gern an das dritte Reich erinnern. Zur Auffrischung ihrer Erinnerung: Juden wurden weder wegen ihrer Religion noch ihrer politischen Überzeigung verfolgt und ermordet. Auch getaufte, konservative, sogar deutsch national gesinnte Juden gehörten auf Grund ihrer Nichtangehörigkeit zur arischen Rasse zu den Opfern. Die NPD auch nur in die Nähe der Judenverfolgung zu rücken zeugt entweder von totaler historischer und politischer Inkompetenz oder ist billige Demagogie. Oder ist es etwas noch schlimmeres, was ich hier nicht ausfügen mag

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  35. Pingback: Stasi 2.0 - Wenn sich CDU und NDP zum Kaffeekränzchen treffen » myBasti

  36. Als kommunalpolitisch aktives CDU-Mitglied aus einem Teil der Republik, in dem sich leider ebenfalls NPD-Vertreter in Kommunal- und Kreisparlamenten finden, fällt es mir äußerst schwer nachzuvollziehen, was meine Anklamer Parteikollegen dazu bewogen haben könnte, sich auf derartige Dialoge mit der NPD einzulassen. Das muss schlicht und ergreifend nicht sein, immerhin untermauert es nicht nur den Grundkonsens aller demokratischen Parteien zum Umgang mit der NPD, sondern beschädigt darüber hinaus auch noch das öffentliche Ansehen der CDU und ihrer Vertreter vor Ort. Dass ein solcher faux pas nun auch noch mit einem Vergleich ausgerechnet von NPD-Mitgliedern mit im Dritten Reich umgebrachten Juden gerechtfertigt werden soll, macht mich doch einigermaßen fassungslos. Leute – ihr habt euch offenkundig vollkommen verrannt. Bringt bitte mal ein bisschen Courage auf und macht diesen Fehler rückgängig, bevor noch weiterer Schaden für die Partei und die kommunalpolitische Arbeit entsteht.

    Antworten
  37. Das ist unbegreifliche, wie man so naiv mit der NPD umgehen kann. Man macht sie mit so einem Verhalten doch nur gesellschaftsfähig. Bei der CDU macht man sich sorgen, dass man die NPD, der politische Arm von Neonazis ausgrenzen könnte? Was ist denn das für eine heuchlerische Begründung?

    Und dann dieser Vergleich. Und jetzt wollen sie uns einreden, dass sie es gar nicht so gemeint hätten? Wie haben sie es denn gemeint? Wie kann man denn soetwas schreiben? Erklären sie das mal hier!

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  38. Lieber Leser und Kommentatoren,

    da es vermehrt zu persönlichen Angriffen und Beleidigungen in einigen Kommentaren kam, die wir bereits entfernt haben, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion für diesen Beitrag zu deaktivieren. Dies ist keine Vorgehensweise, die wir favorisieren, sehen uns aber dazu veranlasst, um die Persönlichkeitsrechte betroffener Personen zu schützen. Der Gastautor Marco Schulz hat bereits mehrfach sein Bedauern über den unglücklichen Vergleich zwischen der Verfolgung Andersdenkender im Dritten Reich und der Ausgrenzung der NPD-Leute und -Wähler ausgedrückt. Dennoch haben wir uns aus Gründen der Ehrlichkeit und Offenheit entschieden, diesen Wortlaut weiterhin im Blog zu belassen. Transparenz gehört nämlich genauso wie der christliche Umgang mit Menschen zu unserer Weltanschauung.
    Es sei aber nochmals klargestellt, dass sich sowohl Autor als auch Redaktion klar und unmissverständlich gegen jeglichen Extremismus aussprechen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Redaktionsleitung

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